Zeitformen
Sprache und Grammatik
Klasse 5, 6
- Welche Zeitform nimmt man beim Erzählen, welche beim Berichten?
- Wann braucht man das Plusquamperfekt?
Themen in diesem Bereich
Schlau Fassung
Die Zeitformen des Verbs
- Das Deutsche kennt sechs Zeitformen: Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und Futur II.
- Präsens: Gegenwart, aber auch Allgemeingültiges („Wasser kocht bei 100 Grad“) und Zukünftiges („Morgen fahre ich weg“).
- Präteritum ist die Zeitform der geschriebenen Erzählung und des Berichts. Perfekt benutzt man beim Sprechen über Vergangenes.
- Plusquamperfekt ist die Vorvergangenheit: Es zeigt, dass etwas vor einem anderen vergangenen Ereignis geschah – „Er kam zu spät, weil er den Bus verpasst hatte.“
- Futur I („ich werde gehen“) drückt Zukunft oder eine Vermutung aus, Futur II etwas, das künftig abgeschlossen sein wird.
- Wichtigste Regel für Texte: Eine Zeitform durchhalten. Der Wechsel muss einen Grund haben – etwa die Vorvergangenheit oder eine Aussage, die immer gilt.
Aufgaben
- Bestimme die Zeitform: „Sie war schon gegangen, als ich ankam.“
Lösung
Plusquamperfekt und Präteritum. - Setze ins Präteritum: „Ich gehe in die Schule und treffe meine Freundin.“
Lösung
„Ich ging in die Schule und traf meine Freundin.“ - Welche Zeitform passt in einen Unfallbericht?
Lösung
Das Präteritum.
Weiterführende Aufgaben
- Schreibe dieselbe kurze Geschichte einmal im Präsens und einmal im Präteritum. Welche Fassung wirkt näher, welche ruhiger?
- Untersuche einen Zeitungsbericht: Welche Zeitform überwiegt und warum?