Präteritum
Sprache und Grammatik
Klasse 5, 6
- Warum heißt das Präteritum auch Erzählzeit?
- Wie bildet man es bei starken und schwachen Verben?
Schlau Fassung
Das Präteritum
- Das Präteritum ist die Zeitform der geschriebenen Vergangenheit – deshalb heißt es auch Erzählzeit. Romane, Märchen und Berichte stehen darin.
- Schwache Verben bilden es mit -te: sagen – sagte, arbeiten – arbeitete.
- Starke Verben ändern den Stammvokal: singen – sang, gehen – ging, trinken – trank. Diese Formen muss man lernen.
- Die 1. und 3. Person Singular sind gleich: ich ging – er ging. Anders als im Präsens gibt es dort keine Endung.
- In der gesprochenen Sprache wird das Präteritum kaum benutzt – außer bei „war“, „hatte“ und den Modalverben. Man sagt „Ich habe gegessen“, nicht „Ich aß“.
- Im geschriebenen Text dagegen wirkt durchgehendes Perfekt schwerfällig.
Aufgaben
- Bilde das Präteritum: laufen, kaufen, sprechen, warten.
Lösung
lief, kaufte, sprach, wartete. - Setze den Text ins Präteritum: „Er steht auf, frühstückt und geht zur Schule.“
Lösung
„Er stand auf, frühstückte und ging zur Schule.“ - Warum sagt man im Gespräch eher „Ich bin gefahren“ als „Ich fuhr“?
Lösung
Das Perfekt ist die gesprochene Form der Vergangenheit.
Weiterführende Aufgaben
- Schreibe den Anfang eines Märchens im Präteritum – zehn Sätze, ohne einmal ins Perfekt zu rutschen.