Protokoll
Texte schreiben
Klasse 7, 8
- Wozu schreibt man ein Protokoll, wenn doch alle dabei waren?
- Was unterscheidet ein Protokoll von einem Bericht?
- Warum steht im Protokoll keine eigene Meinung?
Themen in diesem Bereich
Schlau Fassung
Das Protokoll
- Ein Protokoll hält fest, was in einer Sitzung, einem Gespräch oder einem Versuch geschehen ist – für die, die nicht dabei waren, und für später. Es ist ein Gedächtnis, das nicht vergisst und nicht ausschmückt.
- Der Kopf gehört dazu: Thema, Datum, Uhrzeit (Beginn und Ende), Ort, Teilnehmende, Leitung und der Name der protokollführenden Person. Ohne ihn ist das Protokoll später nicht einzuordnen.
- Präsens und sachliche Sprache. Kein Ich, keine Bewertung, keine Ironie. Was jemand gesagt hat, wird in indirekter Rede wiedergegeben – deshalb hängt dieses Thema am Konjunktiv.
- Der Unterschied zum Bericht: Der Bericht erzählt ein Ereignis für Außenstehende und beantwortet die W-Fragen. Das Protokoll folgt dem Ablauf einer Sitzung und hält vor allem Beschlüsse fest.
- Beschlüsse werden hervorgehoben – wer macht was bis wann. Das ist der Teil, wegen dem später jemand das Protokoll überhaupt hervorholt.
- Am Ende Unterschrift und Datum. Damit übernimmt jemand die Verantwortung dafür, dass es so war.
Aufgaben
- Nenne fünf Angaben, die in den Protokollkopf gehören.
Lösung
Thema, Datum, Uhrzeit, Ort, Teilnehmende (dazu Leitung und Protokollführung). - Warum steht im Protokoll indirekte Rede?
Lösung
Weil die Aussage einer anderen Person wiedergegeben wird, ohne sie als eigene auszugeben. - Worin unterscheidet sich das Protokoll vom Bericht?
Lösung
Es folgt dem Ablauf einer Sitzung und hält Beschlüsse fest, statt ein Ereignis für Außenstehende zu erzählen.
Weiterführende Aufgaben
- Protokolliert zu zweit dieselbe Unterrichtsstunde und vergleicht anschließend: Wo weichen die beiden Fassungen voneinander ab – und warum?