Inhaltsangabe
Texte schreiben
Klasse 7, 8, 9
- Was gehört in eine Inhaltsangabe und was nicht?
- Warum steht sie im Präsens?
Themen in diesem Bereich
Schlau Fassung
Die Inhaltsangabe
- Eine Inhaltsangabe fasst einen Text so zusammen, dass jemand, der ihn nicht kennt, weiß, worum es geht – kurz, sachlich und in eigenen Worten.
- Der Einleitungssatz nennt Textsorte, Titel, Verfasser, Erscheinungsjahr und das Thema in einem Satz.
- Der Hauptteil gibt die Handlung in der richtigen Reihenfolge wieder – nur das Wesentliche, ohne Einzelheiten und ohne Spannungsbogen.
- Nicht hinein gehören: wörtliche Rede, eigene Meinung, Spannung erzeugende Formulierungen, Ausschmückungen.
- Präsens ist Pflicht: Der Text „geschieht“ jedes Mal neu, wenn man ihn liest. Nur Vorzeitiges steht im Perfekt.
- Der Umfang beträgt etwa ein Fünftel bis ein Zehntel des Originals – wer mehr schreibt, hat noch nicht ausgewählt.
Aufgaben
- Schreibe einen Einleitungssatz zu einer Kurzgeschichte deiner Wahl.
Lösung
Muster: „In der Kurzgeschichte ‚…‘ von … aus dem Jahr … geht es um …“ - Was ist falsch? „Und dann, plötzlich, sagte er: ‚Ich gehe!‘“
Lösung
Wörtliche Rede, Spannungswort, Präteritum – alles drei gehört nicht hinein. - Kürze auf einen Satz: eine dir bekannte Filmhandlung.
Lösung
Individuell; entscheidend ist, dass Hauptfigur, Problem und Ausgang vorkommen.
Weiterführende Aufgaben
- Schreibe eine Inhaltsangabe zu einem Zeitungsartikel und lass jemanden raten, worum es im Original ging.
- Vergleiche deine Inhaltsangabe mit der eines Mitschülers: Was hat er als wesentlich ausgewählt, was du nicht?