Gedichtanalyse

Literatur verstehen Klasse 5, 8
  • Wie geht man an ein Gedicht heran?
  • Was bedeutet „Form und Inhalt zusammendenken“?

Themen in diesem Bereich

Schlau Fassung

Gedichte untersuchen

  • Ein Gedicht wird zuerst mehrmals gelesen – am besten laut. Vieles hört man, bevor man es benennen kann.
  • Äußere Form: Anzahl der Strophen und Verse, Reimschema, Metrum, Kadenzen.
  • Inhalt: Wer spricht (das lyrische Ich)? Zu wem? Worüber? Wie ist die Stimmung, und ändert sie sich?
  • Sprachliche Mittel: Metapher, Vergleich, Personifikation, Wiederholung, Alliteration – jeweils mit der Frage: welche Wirkung haben sie?
  • Form und Inhalt zusammendenken: Ein regelmäßiges Metrum passt zu Ordnung und Ruhe, ein gebrochener Rhythmus zu Unruhe. Das Aufzählen von Fachbegriffen allein ist noch keine Analyse.
  • Aufbau: Einleitung (Titel, Verfasser, Jahr, Thema), Hauptteil (Inhalt strophenweise, dann Form und Sprache mit Wirkung), Schluss (Deutung).

Aufgaben

  1. Was ist das lyrische Ich?
    LösungDie Stimme, die im Gedicht spricht – nicht mit dem Verfasser gleichzusetzen.
  2. Benenne das sprachliche Mittel: „Der Wind singt ein Lied.“
    LösungPersonifikation.
  3. Warum genügt es nicht, Stilmittel aufzuzählen?
    LösungErst die Wirkung macht daraus eine Deutung.

Weiterführende Aufgaben

  1. Wähle ein Gedicht und schreibe zu jeder Strophe einen Satz, was darin geschieht.
  2. Vergleiche zwei Gedichte zum selben Thema aus verschiedenen Epochen.

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