Sprachliche Bilder: Metapher, Vergleich, Personifikation
Literatur verstehen
Klasse 7, 8
- Was unterscheidet Metapher und Vergleich?
- Warum benutzen Dichter Bilder statt klarer Aussagen?
Schlau Fassung
Sprachliche Bilder
- Vergleich: zwei Dinge werden mit wie oder als verbunden – „Er ist stark wie ein Bär.“ Beide Teile stehen da.
- Metapher: Das Vergleichswort fehlt, das Bild steht an der Stelle der Sache – „Er ist ein Bär.“ Sie wirkt dichter und verlangt mehr vom Leser.
- Personifikation: Etwas Unbelebtes handelt wie ein Mensch – „Der Wind flüstert“, „Die Sonne lacht“.
- Weitere Mittel: Symbol (etwas steht für etwas Größeres: die Taube für den Frieden), Hyperbel (starke Übertreibung), Alliteration (gleicher Anlaut), Wiederholung, rhetorische Frage.
- Warum Bilder? Sie sagen mehr in weniger Worten, machen Abstraktes sichtbar und lassen Raum für eigene Vorstellungen.
- In der Analyse gilt immer: Mittel benennen, Textstelle nennen, Wirkung beschreiben. Ohne den dritten Schritt ist es Aufzählung.
Aufgaben
- Metapher oder Vergleich? „Ihre Augen sind Sterne.“ – „Ihre Augen leuchten wie Sterne.“
Lösung
Metapher · Vergleich. - Benenne das Mittel: „Die Bäume beugen sich müde im Wind.“
Lösung
Personifikation. - Beschreibe die Wirkung von „Ein Meer aus Menschen“.
Lösung
Die Menge wirkt unüberschaubar und in Bewegung – wie Wasser.
Weiterführende Aufgaben
- Sammle fünf Metaphern aus Liedtexten und erkläre, was jeweils womit verglichen wird.