Balladen
Literatur verstehen
Klasse 7
- Warum nennt man die Ballade eine Mischform?
- Was macht Balladen so spannend?
Themen in diesem Bereich
Schlau Fassung
Die Ballade
- Die Ballade vereint drei Gattungen: Sie ist lyrisch (Strophen, Reim, Rhythmus), episch (sie erzählt eine Geschichte) und dramatisch (Dialoge, Konflikt, Spannungsbogen).
- Deshalb heißt sie „Mischform“ – Goethe nannte sie das „Ur-Ei“ der Dichtung.
- Typische Merkmale: ein Konflikt zwischen Mensch und Natur, Mensch und Schicksal oder Mensch und Mensch; ein Höhepunkt; oft ein tragisches Ende.
- Spannung entsteht durch Andeutungen, Wiederholungen, wörtliche Rede und ein vorwärtsdrängendes Versmaß.
- Bekannte Balladen: Goethes „Erlkönig“ und „Der Zauberlehrling“, Schillers „Der Handschuh“ und „Die Bürgschaft“, Fontanes „John Maynard“.
- Balladen wurden zum Vortragen geschrieben – deshalb prüft man ihre Wirkung am besten laut.
Aufgaben
- Welche drei Gattungen stecken in der Ballade?
Lösung
Lyrik, Epik, Dramatik. - Nenne drei Mittel, mit denen Spannung erzeugt wird.
Lösung
Wörtliche Rede, Wiederholung, Andeutung; dazu Rhythmus und Reim. - Welcher Konflikt steckt im „Erlkönig“?
Lösung
Mensch gegen unheimliche Macht – und Vater gegen Sohn in der Deutung des Erlebten.
Weiterführende Aufgaben
- Lies eine Ballade laut und markiere die Stellen, an denen die Spannung steigt.
- Vergleiche eine klassische Ballade mit einem modernen Erzähllied.