Aufbau einer Gedichtanalyse
Literatur verstehen
Klasse 8, 9
- Wie gliedert man eine Gedichtanalyse?
- Wo steht die Deutung?
Schlau Fassung
Aufbau einer Gedichtanalyse
- Einleitung: Titel, Verfasser, Erscheinungsjahr, Textsorte, Thema – und eine erste Deutungsvermutung in einem Satz.
- Inhalt: Worum geht es? Strophe für Strophe knapp zusammengefasst, im Präsens.
- Form: Strophen und Verse, Reimschema, Metrum, Kadenzen – jeweils mit der Frage nach der Wirkung.
- Sprache: auffällige Wortwahl, Satzbau, sprachliche Bilder – mit Beleg und Wirkung.
- Schluss: die Deutung – was will das Gedicht sagen? Hier wird zusammengeführt, was Inhalt, Form und Sprache gemeinsam ergeben. Erst hier ist eine begründete eigene Einschätzung erlaubt.
- Häufiger Fehler: Form und Inhalt getrennt abarbeiten, ohne sie je zusammenzubringen.
Aufgaben
- Was gehört in die Einleitung?
Lösung
Titel, Verfasser, Jahr, Textsorte, Thema, Deutungsvermutung. - An welcher Stelle steht die Deutung?
Lösung
Im Schluss – vorbereitet durch die Beobachtungen. - Verbinde Form und Inhalt in einem Satz.
Lösung
Muster: „Der regelmäßige Kreuzreim verstärkt den Eindruck der Ordnung, von der die zweite Strophe spricht.“
Weiterführende Aufgaben
- Schreibe eine vollständige Analyse zu einem kurzen Gedicht und prüfe, ob im Schluss wirklich etwas Neues steht.