Gewaltenteilung
Demokratie und Grundrechte
Klasse 7, 8
- Was ist Gewaltenteilung?
- Warum schützt sie die Freiheit?
Themen in diesem Bereich
Schlau Fassung
Gewaltenteilung
- Die Staatsgewalt ist auf drei Bereiche verteilt: Legislative (Gesetzgebung), Exekutive (Regierung und Verwaltung) und Judikative (Rechtsprechung).
- Der Gedanke stammt von Montesquieu (1748): „Damit die Macht nicht missbraucht werden kann, muss Macht die Macht bremsen.“
- In Deutschland stehen die drei Gewalten nicht getrennt nebeneinander, sondern kontrollieren einander: Der Bundestag wählt und stürzt die Regierung, Gerichte prüfen deren Handeln, das Verfassungsgericht prüft die Gesetze.
- Ergänzt wird das durch die vertikale Gewaltenteilung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden sowie durch die Bindung an europäisches Recht.
- Die Presse wird oft „vierte Gewalt“ genannt: Sie hat keine staatliche Macht, aber sie macht Missstände öffentlich – und genau das wirkt.
Aufgaben
- Nenne die drei Gewalten mit ihren Aufgaben.
Lösung
Legislative (Gesetze), Exekutive (Regierung und Verwaltung), Judikative (Rechtsprechung). - Von wem stammt die Idee?
Lösung
Von Montesquieu. - Warum heißt die Presse „vierte Gewalt“?
Lösung
Weil sie Missstände öffentlich macht und so kontrolliert.
Weiterführende Aufgaben
- Ordnet zehn Einrichtungen (Polizei, Amtsgericht, Stadtrat, Ministerium …) den drei Gewalten zu.
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