Gefühle verstehen
Ich und die Anderen
Klasse 5, 6
- Wozu haben wir Gefühle?
- Kann man Gefühle steuern?
Themen in diesem Bereich
Schlau Fassung
Gefühle verstehen
- Gefühle sind keine Störung des Denkens, sondern eine Information: Angst meldet Gefahr, Wut meldet eine verletzte Grenze, Trauer meldet einen Verlust, Freude meldet, dass etwas guttut.
- Sie entstehen schnell und ungefragt – Gefühle kann man nicht befehlen. Steuern lässt sich, was man mit ihnen TUT.
- Deshalb unterscheidet die Philosophie Gefühl (kommt von selbst), Ausdruck (wie ich es zeige) und Handlung (was ich daraufhin tue). Nur für die letzten beiden bin ich verantwortlich.
- Wer Gefühle benennen kann, ist ihnen weniger ausgeliefert: „Ich bin enttäuscht“ ist ein anderer Zustand als „Ich raste gleich aus“, obwohl beides gleich anfangen kann.
- Über Gefühle streiten Philosophen seit langem: Die Stoiker wollten sie beherrschen, um ruhig zu bleiben; andere halten sie für unverzichtbar, weil ohne sie gar nichts mehr wichtig wäre.
Aufgaben
- Was meldet Angst, was meldet Wut?
Lösung
Angst meldet Gefahr, Wut eine verletzte Grenze. - Wofür ist man bei Gefühlen verantwortlich?
Lösung
Für den Ausdruck und die Handlung, nicht für das Gefühl selbst. - Was wollten die Stoiker?
Lösung
Gefühle beherrschen, um ruhig zu bleiben.
Weiterführende Aufgaben
- Sammelt zwanzig Gefühlswörter und ordnet sie auf einer Linie von „angenehm“ bis „unangenehm“. Diskutiert die Fälle, die sich nicht einordnen lassen.