Vorbilder & Rollenbilder
Ich und die Anderen
Klasse 7, 8
- Wozu braucht ein Mensch Vorbilder?
- Wer entscheidet, wie ein Junge oder ein Mädchen zu sein hat?
Themen in diesem Bereich
Schlau Fassung
Vorbilder & Rollenbilder
- Ein Vorbild ist ein Mensch, an dem ich mich ausrichte, weil ich etwas an ihm gut finde. Ein Rollenbild ist dagegen eine Erwartung, die eine Gesellschaft an eine Gruppe richtet – etwa an „Jungen“ oder „Mädchen“.
- Der Unterschied ist wichtig: Ein Vorbild wähle ich. Ein Rollenbild finde ich vor, oft ohne es zu bemerken.
- Vorbilder helfen, weil sie zeigen, dass etwas möglich ist. Sie werden gefährlich, wenn sie zum Maßstab werden, an dem man nur scheitern kann.
- Rollenbilder ändern sich mit der Zeit: Berufe, Kleidung, Aufgaben in der Familie – was heute selbstverständlich ist, war vor sechzig Jahren undenkbar, und umgekehrt.
- Der Lehrplan sieht diese Frage in 7/8 vor, weil sie mit der Pubertät zusammenfällt: Gerade dann ist der Druck am größten, einem Bild zu entsprechen.
- Philosophisch zu klären ist nicht, welches Rollenbild richtig ist, sondern: Woher kommt es, und wer hat etwas davon?
Aufgaben
- Erkläre den Unterschied zwischen Vorbild und Rollenbild.
Lösung
Ein Vorbild wählt man selbst, ein Rollenbild ist eine vorgefundene Erwartung. - Wann wird ein Vorbild schädlich?
Lösung
Wenn es zum Maßstab wird, an dem man nur scheitern kann. - Was zeigt, dass Rollenbilder nicht naturgegeben sind?
Lösung
Sie haben sich im Lauf der Zeit verändert.
Weiterführende Aufgaben
- Sammelt Rollenerwartungen, die euch begegnen, und prüft bei jeder: Wer stellt sie auf, und wem nützt sie?