Äquivalente Gleichungen
Erklärung von Serlo Education e. V., lizenziert unter CC BY-SA 4.0 – Original bei Serlo, CC BY-SA 4.0, übernommen am 2026-09-03.
Gleichungen sind äquivalent (=gleichwertig) zueinander, wenn sie die gleiche Lösungsmenge besitzen. Häufig kann durch Umformen zu einer äquivalenten Gleichung (Äquivalenzumformungen) die Lösungsmenge ermittelt werden.
Beispiele für äquivalente Gleichungen
- \(x+2=3\) und \(x\ =\ 1\) besitzen beide die Lösungsmenge \(L=\left\{1\right\}\) und sind deshalb äquivalent.
- \(5=3\) und \(x^2=-1\) haben über der Grundmenge \(G=\mathbb Q\) beide keine Lösung (\(L=\left\{\right\}\)) und sind deshalb äquivalent.
- \(x-2=0\) mit der Lösungsmenge \(L=\left\{2\right\}\) und \(\left(x+2\right)\left(x-2\right)=0\) mit der Lösungsmenge \(L=\left\{-2;2\right\}\) sind nicht äquivalent, da die Lösungsmengen nicht identisch sind, sondern lediglich ein Element gemeinsam haben.
Weitere Begriffe
Vergleich von Dezimalzahlen
2x2-Matrizen mit einem Vektor multiplizieren
Ableitung
Absolute Häufigkeit
Abstand eines Punktes zu einer Geraden
Abstand zweier Punkte berechnen
Addition
Allgemeine Form und Scheitelform einer quadratischen Funktion
Allgemeine Potenzfunktion
Amplitude und Ruhelage der trigonometrischen Funktionen
Anpassung der Ergebnismenge
Assoziativgesetz