Im Klassenbuch verwaltest du deine Klassen und Schueler:innen und behaeltst den Lernfortschritt im Blick. Ergebnisse aus den Aufgaben fliessen automatisch hier zusammen.
Aufbau
- Klassen-Kacheln – oben, mit Schuelerzahl und Schuljahr; „+“ legt eine Klasse an.
- Werkzeugleiste – nur das, was du waehrend des Unterrichts brauchst: Bewerten, Gruppen, Zufall, Belohnung und der Namen-Schalter. Ganz rechts steht „Verwalten“ (siehe unten).
- Klassenueberblick – Balkendiagramm aller Schueler:innen mit Durchschnittslinie.
- Schuelerliste – je Schueler:in Quiz-Anzahl, Durchschnitt und Note.
Mit dem Wuerfeln-Werkzeug waehlst du fair und zufaellig, wer „dran ist“.
Förderbedarf
Steht bei einem Kind ein Förderbedarf hinterlegt, siehst du vor seinem Namen einen Keimling 🌱 – in der Klassenliste und in der Schnellbewertung. Es ist dort immer dasselbe Zeichen, unabhängig vom Schwerpunkt, und auch der Tooltip sagt nur „Förderbedarf“. Die Übersicht verrät also, dass etwas hinterlegt ist, nicht was – in einer Liste mit 28 Kindern schaut oft jemand mit, und beim Beamer sowieso.
Welche Schwerpunkte es sind, siehst du im Profil des Kindes: dort stehen am Avatar die Emojis der hinterlegten Bedarfe (z. B. 📖 für LRS, ⚡ für ADHS), im Tooltip im Klartext. Das Profil öffnest du bewusst und für ein einzelnes Kind – genau dafür ist es da. Auf Ausdrucken erscheint nichts davon. Absichtlich ist die Marke kein Stern: Sterne sind in SchlauStart die Belohnung, und beides im selben Zeichen wäre eine Verwechslung zu Lasten des Kindes.
In der Kennzahlenzeile oben stehen zwei verschiedene Zahlen: „N unter 50 %“ ist gerechnet (Durchschnitt unter 50 Prozent), „N Förderbedarf“ zählt die Kinder, bei denen du selbst etwas hinterlegt hast. Die erste Zahl ist ein Hinweis, die zweite eine Feststellung – SchlauStart stellt keinen Förderbedarf fest.
Halbjahr wählen
Über der Schülerliste steht eine Reihe von Reitern: das Schuljahr, die beiden Halbjahre und „Gesamt“. Voreingestellt ist immer das laufende Halbjahr – du kommst zum Arbeiten, nicht ins Archiv. Am Handy ist es ein Ausklapp-Feld statt einer Reiterreihe.
Die Auswahl gilt für alles, was du danach siehst: welche Fächer als Spalten erscheinen, jede Note, der Durchschnitt, der Trend, das Schülerprofil, die Excel-Liste, der Verlauf eines Kindes und der Klassenbericht. So steht im Februar nicht mehr der Schnitt aus dem ersten Halbjahr in der aktuellen Zahl. Den ganzen Verlauf siehst du über „Gesamt“ – das hebt den Zeitraum auf, wechselt aber nicht das Schuljahr.
Beide Halbjahre stehen immer da, auch das leere. Ein leerer Reiter ist keine Lücke, sondern die Auskunft: es gibt ein zweites, du bist im ersten. Steht in einem Halbjahr noch nichts, sagt eine kurze Meldung das beim Umschalten; ein kleiner Punkt am Reiter zeigt es dauerhaft an. Es ist nichts verschwunden – es ist nur nichts darin.
Die Auswahl wird nicht gespeichert. Beim nächsten Öffnen stehst du wieder im laufenden Halbjahr. Das ist Absicht: Ein Archiv, das noch offen steht, wäre eine Falle – man käme im August zurück, das Programm stünde im Februar, und man hielte alte Zahlen für die aktuellen.
Wichtig beim Eintragen: Eine neue Note bekommt immer das heutige Datum und landet damit im laufenden Halbjahr – ganz gleich, welcher Reiter oben aktiv ist. Schaust du gerade ein vergangenes Halbjahr an, sagt dir das Bewertungsfenster das vorher. Das muss so sein: Abgaben der Kinder treffen laufend ein, ein „geschlossenes“ Halbjahr müsste sie abweisen.
Die früheren Quartale gibt es nicht mehr. In NRW wird nach Halbjahren gezeugnist; zwei Zeitangaben nebeneinander haben nur verwirrt. Bereits eingetragene Angaben gehen nicht verloren.
Belohnungstafel: verdient und Guthaben
Die Tafel folgt demselben Zeitraum wie die Klassenliste. Gross steht, was ein Kind im gewählten Halbjahr verdient hat – danach ist die Tafel auch sortiert. Klein daneben steht das Guthaben: die Summe aller je vergebenen Sterne, mit der die Schatzbeutel rechnen.
Diese zweite Zahl bleibt vollständig und wird nie beschnitten. Würde sie es, verlöre ein Kind im August seinen erarbeiteten Beutel-Fortschritt. Bis August 2026 gab es überhaupt keine Jahresgrenze – Sterne aus Klasse 5 zählten in Klasse 10 weiter.
Das Schülerprofil
Ein Klick auf ein Kind öffnet sein Profil. Von oben nach unten: der Kopf mit Foto, Name, Prozent und Note; darunter der Noten-Trend – er beantwortet in einer Sekunde, wie es gerade läuft. Dann die Endnote je Fach als kleine Karten nebeneinander; ein Tipp auf eine Karte wechselt direkt in dieses Fach. Bist du in einem Fach, siehst du dort die gewichtete Endnote gross; wie sie zustande kommt, zeigt der Knopf „Rechenweg zeigen“.
Darunter stehen vier Reiter: Bewertungen, Einschätzung, Kompetenzen und – falls eure Schule das Modul hat – Fehlzeitenbriefe. Es ist immer genau einer offen; er öffnet sich darunter. Voreingestellt ist „Bewertungen“. Am Handy schiebst du die Reiterzeile seitlich. Nichts davon wird gemerkt: Beim nächsten Kind stehst du wieder bei „Bewertungen“ – sonst trägst du die Ansicht des einen Kindes ins nächste. Ganz unten folgt die Liste aller Noten und Abgaben nach Datum.
Fach, Thema und Aktivität – bei jeder Note
Jede Note braucht ein Fach und ein Thema. Beides wählst du aus, du tippst es nicht: Das Fach kommt aus den Fächern deiner Klasse und dem Fächer-Katalog, das Thema passend zum gewählten Fach – genau wie beim Erstellen von Aufgaben. Bei Bewertungen kommt die Aktivität dazu (Mündliche Mitarbeit, Referat, Heftführung …); SchlauStart merkt sich deine eigenen und schlägt je Fach die zuletzt benutzte vor.
Die Aktivität entscheidet, wie das Fenster aussieht. Wählst du „Klassenarbeit“ oder „Test“, stellt sich die Schnellbewertung auf Punkte um: Titel, maximale Punktzahl und Datum gibst du einmal oben ein – sie gelten für die ganze Klasse –, danach nur noch die erreichten Punkte je Kind. Prozent und Note stehen sofort daneben, damit ein Vertipper auffällt, bevor du speicherst; den Zensurenspiegel öffnest du mit dem Link daneben. Arbeitest du lieber ohne Punkte, stellst du oben auf „Note direkt“ um und tippst 1–6 wie gewohnt – die Noten zählen trotzdem als Klassenarbeit bzw. Test. Wählst du „Referat / Präsentation“ oder „Projekt“, hast du dieselbe Wahl: entweder „Rubrik“ – dann erscheint die Klasse als Liste mit einem Knopf je Kind, der dein Bewertungsraster öffnet – oder „Note direkt“, wenn du diesmal kein Raster brauchst und einfach 1–6 vergeben willst. Nach dem Übernehmen stehen in der Zeile deine Kreuze in der Reihenfolge der Kriterien (z. B. 4 · 3 · 4 · 3) und rechts die Note – du siehst also ohne Nachschauen, wer schon dran war. Gespeichert wird erst mit Speichern unten, dann alle auf einmal. Dein eigenes Raster legst du im Fenster über „Raster bearbeiten“ an; es gehört zu deinem Konto und gilt auf jedem Gerät und in jeder Klasse weiter. Bei allen anderen Aktivitäten bleibt es beim 1–6-Raster, und die Noten zählen als „Sonstige“.
Gewichtung: was zählt wie stark?
Die drei Kategorien haben in der Endnote unterschiedliches Gewicht, und das stellst du selbst ein – über den Knopf „Gewichtung“ oben neben „Bewerten“ (er öffnet dasselbe Fenster wie „Verwalten → Fächer & Gewichtung“). Ein Beispiel, wie es viele halten: Klassenarbeit 50 %, Quiz 20 %, Sonstige 30 %.
Damit du weisst, was du da verteilst, steht im Fenster bei jeder Kategorie, welche Aktivitäten in ihr landen:
- Klassenarbeit – die Aktivität „Klassenarbeit“, ob mit Punkten oder mit „Note direkt“.
- Quiz – alles, was die Kinder selbst bearbeiten: Quiz, Lernspiel, Lernpfad, auch per QR-Code. Dazu die Aktivität „Test“.
- Sonstige – der Rest-Topf: alles, was du keiner anderen Kategorie zugeordnet hast – und abgegebene Hausaufgaben, denn die sind Übung, keine Leistungskontrolle.
Eigene Kategorien
Die drei Töpfe reichen nicht immer: In „Sonstige“ landet sonst die Heftführung neben dem Referat neben der Gruppenarbeit. Im Fenster Gewichtung legst du deshalb mit „+ Kategorie“ so viele an, wie du brauchst – etwa Klassenarbeit 50 %, Quiz 20 %, Mündlich 20 %, Praktisch 10 %. Namen und Prozente änderst du direkt in der Zeile.
Zuordnen geht über das kleine + hinter den Etiketten einer Kategorie: Es zeigt die Aktivitäten, die noch frei sind. Mit jeder Zuordnung wird diese Auswahl kürzer – eine Aktivität liegt immer in genau einer Kategorie, sonst zählte dieselbe Note doppelt. Ein Klick auf ein Etikett nimmt es wieder heraus.
Es gilt auch rückwirkend. Ziehst du im März die Heftführung nach „Mündlich“, wandern auch die Heftführungs-Noten aus dem September mit. Eine Einstellung, die nur für die Zukunft gälte, wäre nur die halbe Wahrheit.
Du darfst jede Kategorie löschen – auch „Klassenarbeit“, „Quiz“ oder „Sonstige“. Wer nur mündlich benotet, braucht sie nicht. Eine Kategorie muss bleiben: Sie fängt auf, was du nirgends zugeordnet hast, und trägt den Hinweis „Fängt alles Übrige auf“. Löschst du genau diese, wandert der Hinweis auf die letzte übrige. Es geht dabei keine Note verloren – sie zählt danach in der Auffang-Kategorie mit.
Zwei Dinge, die oft überraschen: Die Gewichtung gilt für die ganze Klasse, für alle Kinder gleich – eine Note wird nicht bei einem Kind anders gewichtet als beim nächsten. Und eine Kategorie, in der noch keine Note steht, zählt gar nicht mit: Die übrigen werden auf 100 % hochgerechnet. Hast du im Halbjahr noch keine Klassenarbeit geschrieben, ergibt sich die Endnote also aus den übrigen allein – und nicht aus einer fehlenden 50 %.
Warum das Pflicht ist: Die gewichtete Endnote wird je Fach gerechnet. Eine Note ohne Fach gehört damit zu keiner Zeugnisnote – sie wäre nicht nur unbeschriftet, sie fiele aus der Rechnung heraus. Und ohne Thema lässt sich später nicht mehr sagen, worüber das Referat ging – genau die Frage, die im Elterngespräch kommt.
Brauchst du ein Fach oder Thema, das nicht in der Liste steht, wählst du am Ende „+ anderes …“ und schreibst es selbst. Bei der Gruppenarbeit ist das Thema freier Text – dort ist es die Aufgabe des Tisches, kein Lehrplanthema; du trägst es oben am Tisch ein.
Auch beim Erstellen von Aufgaben und Kursen musst du ein Fach wählen – sonst tragen später alle Abgaben daraus kein Fach.
Noten aus früheren Fassungen, denen ein Fach fehlt, ordnen wir nicht automatisch zu – welches es war, weisst nur du. Du findest sie im Schülerprofil unter „Ohne Fach“ am Ende der Fächerleiste.
„Verwalten“ – alles, was nicht in die Stunde gehört
Der Knopf „Verwalten“ rechts in der Werkzeugleiste öffnet eine Leiste von rechts (auf dem Handy ein Blatt von unten). Darin steht alles, was du vor oder nach dem Unterricht tust – in drei Bereichen, und zu jedem Eintrag ein Satz, was er bewirkt:
- Schülerliste – Schüler hinzufügen und Fach-Einstellungen. „Schüler hinzufügen“ ist der einzige Weg, egal woher die Namen kommen: Im Fenster wählst du oben, ob du sie tippst (auch aus Excel/Word oder per Foto der Klassenliste) oder sie aus dem Schulverzeichnis holst. Der zweite Reiter zeigt genau die Kinder, die in der Schulliste dieser Klasse stehen und bei dir noch fehlen – mit einem Kästchen je Kind, du musst also nicht alle nehmen. Sie behalten dabei ihre schulweite PIN, die gedruckten Karten bleiben gültig. Ist deine Klasse nicht aus dem Verzeichnis bezogen, sagt der Reiter das in einem Satz.
- Klasseneinstellungen – Klasse umbenennen, Fächer & Gewichtung und Klasse freigeben. Diese drei ändern, wie die Klasse eingerichtet ist; sie fassen keine Kinderdaten an. Unter „Fächer & Gewichtung“ benennst du Fächer um, führst sie zusammen oder legst neue an – neu angelegte Fächer stehen seit August 2026 auf allen deinen Geräten zur Verfügung (vorher hingen sie an dem Browser, in dem du sie angelegt hattest) – und stellst unten ein, wie stark Klassenarbeiten, Quizze und sonstige Noten in die Endnote zählen. Es ist dasselbe Fenster, das auch der kleine Knopf auf der Karte „Gewichtete Endnote“ öffnet.
- Ausgeben – Klassenbericht (PDF oder Word), Klassenliste als Excel und Anmeldung & PIN-Karten. Alles, was auf Papier oder in eine Datei geht, steht hier beieinander. Bericht und Liste sind nicht dasselbe: der Bericht geht durch das Fenster mit Zeitraum und deinen Texten, die Liste ist die rohe Tabelle zum Weiterrechnen.
- Einmal im Jahr – nur noch die zwei Wege, die wirklich einmal im Jahr vorkommen. Beide sind rot, weil sie sich nicht rückgängig machen lassen.
Anmeldung & PIN-Karten
Beides steht hinter einem Eintrag, weil es zusammengehört: Eine PIN-Karte nützt nichts, solange die Klasse ihren Namen aus einer Liste wählt – und die Umstellung auf PIN nützt nichts, solange die Kinder ihre Nummer nicht kennen. Im Fenster stehen beide Anmeldearten nebeneinander, die aktive ist markiert:
- Namensliste – das Kind sucht seinen Namen. Alle sehen dabei alle Namen.
- Eigene PIN – das Kind tippt seine vierstellige PIN, dieselbe wie bei den Hausaufgaben. Es sieht keine Klassenliste. Beim Umstellen vergibt SchlauStart fehlende PINs automatisch.
Die PIN-Karten (ein Kärtchen je Kind, zum Ausschneiden) druckst du im selben Fenster – jederzeit, nicht nur direkt nach einer Umstellung. Die PINs gelten auch für die Hausaufgaben; die Karten sind also nicht umsonst, wenn du bei der Namensliste bleibst.
Was „Einmal im Jahr“ wirklich tut
Hier stehen zwei Wege – und sie tun etwas grundlegend Verschiedenes:
- Klasse versetzen – der Weg, den du im Juli fast immer willst: dieselben Kinder, ein Schuljahr weiter. Aus „9A“ wird „10A“, aus „2025/2026“ wird „2026/2027“ – beides schlägt SchlauStart vor, du kannst es ändern. Es wird nichts gelöscht: Kinder, Noten, Ergebnisse, Hausaufgaben und PINs bleiben. Die Noten aus dem alten Jahr siehst du weiterhin; willst du nur das neue sehen, wähle im Klassenbuch einen Zeitraum (der filtert nach Datum und funktioniert deshalb über die Versetzung hinweg). Hast du schon eine Klasse mit dem neuen Namen, fragt SchlauStart nach – beim Schuljahreswechsel fängst du am besten mit der höchsten Klasse an, sonst treffen zwei Jahrgänge aufeinander. Steht deine Klasse im Schulverzeichnis, benennt der Schul-Admin sie dort getrennt um; dein eigener Klassenname bleibt deine Sache.
- Klasse löschen – führt dich zuerst durch das Backup-Paket (ZIP); der Lösch-Knopf wird erst frei, wenn du es heruntergeladen hast. Danach werden Klasse und Kinder gelöscht. Es wird nichts ins neue Schuljahr übernommen und es gibt kein Archiv bei uns – deine ZIP-Datei ist die einzige Kopie. Im selben Fenster steht ein Haken: „Quiz-Ergebnisse behalten“. Ohne Haken verschwinden sie mit – genau so, wie beim Löschen eines einzelnen Kindes. Mit Haken bleiben sie stehen, verlieren aber die Zuordnung und tauchen unter „nicht zugeordnet“ auf. Setze ihn nur, wenn du die Abgaben wirklich noch brauchst: Name und Ergebnis eines Kindes sind auch ohne Zuordnung noch seine Daten. (Bis August 2026 waren das zwei Einträge, „Schuljahr abschliessen“ und „Klasse löschen“ – man musste sich entscheiden, bevor man den Unterschied kannte.)
Wählst du einen Eintrag, schliesst sich die Leiste und das eigentliche Fenster geht auf – so liegt nie ein Fenster auf dem anderen. Mit Esc oder einem Klick daneben schliesst du sie wieder. Bei Klassen, die dir eine Kollegin nur zum Lesen freigegeben hat, steht dort ausschliesslich „Ausgeben“.
Im Profil eines Kindes
Öffnest du ein Kind, gilt dieselbe Ordnung. Oben stehen die fünf Dinge, die man mitten in der Stunde braucht:
- Bewerten – ein Knopf, kein „Note oder Rubrik?“ mehr. Es öffnet sich dasselbe Fenster wie für die ganze Klasse, nur mit einer Zeile; die Aktivität entscheidet, ob du Punkte, ein Raster oder eine Note von 1 bis 6 vergibst (siehe oben).
- Notizen – deine Beobachtungen als Protokoll: jede mit Datum und Uhrzeit, die neueste oben, einzeln löschbar. Die Uhrzeit kommt vom Server, nicht vom Gerät – im Elterngespräch ist das Datum die eigentliche Aussage. Am Knopf steht die Anzahl der Notizen – der Inhalt steht bewusst nicht im Profil, denn das Klassenbuch hängt oft am Beamer. Nur du siehst diese Notizen.
- Verlauf – die Zeitleiste des Kindes.
- Bericht – der Schülerbericht in drei Fassungen, und das Fenster sagt bei jeder, wofür sie ist: mit Diagrammen (fürs Elterngespräch), als reine Liste (zum Abheften) und als Word (dieselben Zahlen, aber bearbeitbar).
- PIN – zeigt die vorhandene PIN des Kindes. Das ist der Normalfall: „Ich weiß meine PIN nicht mehr.“ Daneben „Ändern“ (du gibst selbst vier Ziffern ein) und „Neue würfeln“. Gehört die Klasse zu einer Schule, gilt die geänderte PIN sofort überall – bei allen Lehrkräften und in der Schulverwaltung. Eine PIN, die es in der Schule schon gibt, wird abgelehnt; sonst käme keines der beiden Kinder mehr hinein.
Alles Weitere liegt auch hier hinter „Verwalten“:
- Beurteilen – Förderempfehlung und Urkunde.
- Kind verwalten – Namen ändern, Fächer verwalten, Kind löschen.
Dass die Förderempfehlung nicht mehr oben steht, ist Absicht und keine Abwertung: die obere Leiste ist nach Griffnähe im Moment sortiert, nicht nach Wichtigkeit. Eine Förderempfehlung schreibt man in Ruhe, nicht zwischen zwei Klingelzeichen.
Namen am Beamer (seit Juli 2026)
Das Klassenbuch zeigt Nachnamen standardmaessig abgekuerzt: aus „Aylin Kaya“ wird „Aylin K.“. Grund ist die Praxis – das Klassenbuch haengt im Unterricht oft am Beamer, und dann steht die ganze Liste an der Wand. Brauchst du einen vollen Namen, tippst du auf das kleine Auge dahinter; ein zweiter Klick verbirgt ihn wieder. Beim Wechsel in eine andere Klasse ist wieder alles zu. Ueber den Knopf „Namen kurz/voll“ in der Werkzeugleiste schaltest du die ganze Liste um, dauerhaft geht es in den Einstellungen → Darstellung („Nachnamen abkuerzen“) – die Einstellung gilt je Geraet. Ausdrucke bleiben immer vollstaendig: Schueler- und Klassenberichte, PIN-Karten, Foerderempfehlungen und Elternbriefe muessen eindeutig sein.
Der Schuelerbericht zeigt Gesamtdurchschnitt, einen Noten-Trend und alle Abgaben einzeln – filterbar nach Fach. Klassen- und Schuelerberichte lassen sich als PDF exportieren.
Klassenbericht: PDF oder Word
Unter Verwalten → Ausgeben → Klassenbericht öffnet sich ein Fenster, in dem du drei Dinge einstellen kannst – alles freiwillig: den Zeitraum (ohne Auswahl zählt das ganze Schuljahr), einen Text je Fach (deine Einschätzung, per KI vorgeschlagen oder selbst geschrieben) und welche Einzelberichte als eigene Seiten angehängt werden.
Welche Fächer im Bericht landen, entscheidet der Zeitraum – nicht die Fachliste der Klasse. Ein Fach bekommt nur dann eine Seite, wenn darin im gewählten Zeitfenster mindestens eine Note steht. Hast du im 1. Halbjahr nur Geschichte benotet, besteht der Bericht aus Geschichte; ein Blatt „Mathematik – keine Abgaben“ wäre keine Auskunft, sondern eine Aussage über ein Fach, in dem einfach nichts stattgefunden hat. Kommt dabei genau ein Fach heraus, entfällt zusätzlich die vorangestellte Übersichtsseite – sie wäre Zeile für Zeile dieselbe Tabelle. Das Fach steht dann oben in der Kopfzeile.
Unten stehen zwei Knöpfe, und alles darüber gilt für beide:
- Als PDF – die Fassung zum Abheften und Weitergeben, mit Diagrammen. Das ist die Ausgabe, die du ausdruckst.
- Als Word (.docx) – dieselben Angaben und dieselben Zahlen, aber bearbeitbar: weiterschreiben, kürzen, einen Absatz in einen Elternbrief übernehmen. Diagramme sind hier nicht enthalten – dafür Text und Tabellen, an denen du wirklich arbeiten kannst. Es ist eine echte .docx-Datei; Word fragt beim Öffnen nichts.
Beim Word-Weg wird die fertige Datei auf unserem Server zusammengesetzt und sofort an dich ausgeliefert – gespeichert wird dabei nichts.
Datenschutz im Klassenbuch (besonders sensibel)
- Art. 6 Abs. 1 lit. e / Landesschulrecht – Die Verarbeitung von Schuelerdaten erfolgt im Rahmen des schulischen Auftrags; die Lehrkraft holt die noetige schulische Genehmigung ein.
- Datenminimierung (Art. 5 Abs. 1 lit. c) – Es werden nur Vorname/Kuerzel und Lernergebnisse gespeichert.
- Speicherbegrenzung (Art. 5 Abs. 1 lit. e) – Die Aufbewahrungsfrist betraegt 1 Jahr ab dem Anlegen. Automatisch geloescht wird nichts – du wirst vor Ablauf erinnert und entscheidest selbst: loeschen oder, wenn du die Klasse weiter unterrichtest, verlaengern. Reagiert niemand, werden die Daten 90 Tage nach Fristende gesperrt: Die Klasse ist dann nicht mehr sichtbar und es lassen sich keine Noten mehr eintragen – gelöscht wird nichts. Öffne die Klasse und wähle „Wieder freigeben“, und alles ist sofort zurück. Gesperrt wird erst, wenn alle drei Erinnerungen heraus waren.
- Auskunft & Export (Art. 15/20) – Klassen- und Schuelerberichte sind als Datei exportierbar.