Wege und Orte beschreiben

Texte schreiben Klasse 5, 6
  • Welche Angaben braucht eine Wegbeschreibung unbedingt?
  • Warum sind Orientierungspunkte wichtiger als Meterangaben?

Schlau Fassung

Wege und Orte beschreiben

  • Eine Wegbeschreibung geht Schritt für Schritt mit – vom Ausgangspunkt bis zum Ziel, in der Reihenfolge, in der man geht oder fährt.
  • Immer nötig: der Startpunkt, die Richtung an jeder Abzweigung, die Straßennamen und ein deutliches Zeichen für das Ziel.
  • Orientierungspunkte schlagen Entfernungen. „An der Kirche links“ ist sicherer als „nach 300 Metern links“ – Meter schätzt niemand richtig, eine Kirche sieht jeder.
  • Richtungen eindeutig angeben: „links“ und „rechts“ gelten aus der Sicht dessen, der geht. Bei Verwechslungsgefahr hilft ein Zusatz: „links, also in Richtung Bahnhof“.
  • Eine Ortsbeschreibung ordnet dagegen im Raum: von vorn nach hinten, von links nach rechts. Sie beantwortet nicht „wie komme ich hin“, sondern „wie sieht es dort aus“.

Aufgaben

  1. Welche vier Angaben braucht jede Wegbeschreibung?
    LösungStartpunkt, Richtungen an den Abzweigungen, Straßennamen, ein erkennbares Ziel.
  2. Warum ist „an der Ampel rechts“ besser als „nach 200 Metern rechts“?
    LösungEine Ampel ist eindeutig zu sehen; Entfernungen schätzen die meisten Menschen falsch.
  3. Worin unterscheidet sich eine Ortsbeschreibung von einer Wegbeschreibung?
    LösungSie ordnet im Raum statt in der Reihenfolge des Gehens – sie sagt, wie es aussieht, nicht wie man hinkommt.

Weiterführende Aufgaben

  1. Schreibt den Weg von der Schule zu einem bekannten Ort auf und lasst jemanden ihn auf dem Stadtplan nachfahren. Wo bleibt er hängen?

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