Personen beschreiben

Texte schreiben Klasse 5, 6
  • In welcher Reihenfolge beschreibt man eine Person?
  • Wo ist die Grenze zwischen Beschreiben und Beurteilen?

Schlau Fassung

Personen beschreiben

  • Von oben nach unten und vom Ganzen zum Einzelnen: zuerst der Gesamteindruck (Alter, Größe, Statur), dann Kopf und Gesicht, dann Kleidung, zuletzt Auffälligkeiten.
  • Zum Gesicht gehören Form, Haare (Farbe, Länge, Frisur), Augen, Nase, Mund, Brille, Bart – jeweils so genau, wie es zum Wiedererkennen nötig ist.
  • Beschreiben heißt nicht beurteilen. „Sie hat kurze braune Haare“ ist eine Beschreibung. „Sie sieht unfreundlich aus“ ist ein Urteil und gehört nicht hinein – es sagt mehr über den Schreiber als über die Person.
  • Vorsicht bei Merkmalen, die verletzen können. Über Gewicht, Hautfarbe oder eine Behinderung schreibt man nur, wenn es für den Zweck wirklich nötig ist, und dann sachlich.
  • Wozu man sie braucht: für eine Personenbeschreibung bei der Polizei, für eine Vermisstenmeldung – und als Vorstufe zur Charakterisierung, bei der es dann um das Innere geht.

Aufgaben

  1. Ordne: Kleidung, Gesamteindruck, Auffälligkeiten, Gesicht.
    LösungGesamteindruck – Gesicht – Kleidung – Auffälligkeiten.
  2. Welcher Satz gehört nicht in eine Beschreibung: (a) „Er trägt eine rote Jacke.“ (b) „Er wirkt ziemlich arrogant.“?
    Lösung(b) – das ist ein Urteil, keine Beobachtung.
  3. Warum ist eine Personenbeschreibung bei der Polizei besonders genau?
    LösungSie soll das Wiedererkennen ermöglichen; ungenaue Angaben passen auf zu viele Menschen.

Weiterführende Aufgaben

  1. Beschreibt eine bekannte Figur aus einem Buch oder Film so, dass die Klasse sie errät – ohne den Namen und ohne Wertungen.

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