Referat & Präsentation

Sprechen und Zuhören Klasse 6, 7, 8, 9
  • Warum ist Vorlesen kein Vortrag?
  • Wie viel Stoff passt wirklich in zehn Minuten?
  • Wonach wird ein Referat eigentlich bewertet?

Themen in diesem Bereich

Schlau Fassung

Referat und Präsentation

  • Ein Referat ist gesprochene Sprache, kein vorgelesener Aufsatz. Wer abliest, verliert den Blickkontakt, spricht monoton und merkt nicht, ob jemand mitkommt. Das ist der Unterschied, an dem die meisten Vorträge scheitern.
  • Der Aufbau ist immer derselbe: Einstieg (weckt Interesse und nennt das Thema), Hauptteil (drei bis vier Punkte, nicht mehr), Schluss (Zusammenfassung und ein letzter Gedanke).
  • Weniger Stoff, mehr Verständnis. In zehn Minuten lassen sich drei Gedanken vermitteln, nicht zwölf. Wer alles sagen will, sagt nichts, das haften bleibt.
  • Stichwortkarten statt ausformuliertem Text. Nummeriert, einseitig beschrieben, gut lesbar – sie stützen, ohne zum Ablesen zu verführen.
  • Bewertet wird selten nur der Inhalt. Dazu kommen: freies Sprechen, Blickkontakt, Lautstärke und Tempo, Aufbau, sinnvoller Medieneinsatz, Einhalten der Zeit und der Umgang mit Rückfragen.
  • Üben heißt laut üben – mindestens zweimal, mit Uhr. Im Kopf dauert alles halb so lang wie in Wirklichkeit.

Aufgaben

  1. Nenne die drei Teile eines Referats.
    LösungEinstieg, Hauptteil, Schluss.
  2. Warum sind Stichwortkarten besser als ein ausformulierter Text?
    LösungSie stützen das freie Sprechen, statt zum Ablesen zu verleiten.
  3. Nenne vier Kriterien, nach denen bewertet wird.
    LösungFreies Sprechen, Blickkontakt, Aufbau, Zeit (auch: Medieneinsatz, Lautstärke).

Weiterführende Aufgaben

  1. Haltet ein Zwei-Minuten-Referat über euer Hobby – ohne Zettel. Danach sagt die Klasse: Was ist hängen geblieben?

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