Gesprächsregeln vereinbaren

Sprechen und Zuhören Klasse 7
  • Welche Regeln braucht ein Gespräch wirklich?
  • Wer achtet darauf, dass sie eingehalten werden?

Schlau Fassung

Gesprächsregeln vereinbaren

  • Regeln schützen die Leisen. Ohne sie reden die Lauten – nicht die, die etwas zu sagen haben. Genau deshalb lohnt sich der Aufwand, sie vorher zu vereinbaren.
  • Die vier, die immer gebraucht werden: Ausreden lassen · sich melden · zur Sache sprechen · keine Beleidigungen.
  • Dazu kommen praktische: eine Redezeit je Beitrag, jeder kommt einmal dran, bevor jemand zweimal spricht – und ein Zeichen für „ich möchte direkt darauf antworten“.
  • Die Gesprächsleitung ist eine eigene Rolle: Sie erteilt das Wort, achtet auf die Zeit, fasst zwischendurch zusammen und holt die Stillen dazu. Sie vertritt keine Meinung – das ist der Preis dieser Rolle.
  • Selbst vereinbart wirkt besser als vorgegeben. Regeln, die die Gruppe aufgeschrieben und aufgehängt hat, werden eher eingehalten – und man kann sich auf sie berufen, ohne zu belehren.

Aufgaben

  1. Nenne vier Grundregeln.
    LösungAusreden lassen, melden, zur Sache sprechen, keine Beleidigungen.
  2. Was sind die Aufgaben der Gesprächsleitung?
    LösungWort erteilen, Zeit beachten, zusammenfassen, Stille einbeziehen – und selbst keine Position vertreten.
  3. Warum wirken selbst vereinbarte Regeln besser?
    LösungDie Gruppe hat sie mitbeschlossen und kann sich darauf berufen, statt belehrt zu werden.

Weiterführende Aufgaben

  1. Schreibt fünf Gesprächsregeln für eure Klasse auf ein Plakat und prüft nach vier Wochen: Welche wurden eingehalten, welche nicht?

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