Gleichheitsrechte
Demokratie und Grundrechte
Klasse 8
- Was besagt der Gleichheitssatz?
- Wann ist eine Ungleichbehandlung erlaubt?
Schlau Fassung
Gleichheitsrechte
- Artikel 3 GG: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“ Männer und Frauen sind gleichberechtigt; niemand darf wegen Geschlecht, Abstammung, Sprache, Heimat, Glauben, politischer Anschauung oder einer Behinderung benachteiligt werden.
- Gleichheit heißt nicht, alle gleich zu behandeln, sondern Gleiches gleich und Ungleiches ungleich. Wer schlechter startet, braucht mehr Unterstützung.
- Deshalb sind Nachteilsausgleiche zulässig: Nachteilsausgleich bei Behinderung, Förderprogramme, Quoten in bestimmten Bereichen.
- Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) überträgt den Gedanken auf Privatleben und Arbeitswelt: Diskriminierung bei Bewerbung, Miete oder Dienstleistung ist verboten.
- Zwischen Gleichheit und Freiheit gibt es Spannungen – etwa wenn Fördermaßnahmen andere zurückstellen. Diese Abwägung ist eine politische Streitfrage.
Aufgaben
- Nenne drei Merkmale, wegen derer niemand benachteiligt werden darf.
Lösung
Zum Beispiel Geschlecht, Herkunft und Glauben. - Was bedeutet „Ungleiches ungleich behandeln“?
Lösung
Wer schlechtere Voraussetzungen hat, darf mehr Unterstützung erhalten. - Was regelt das AGG?
Lösung
Den Schutz vor Diskriminierung in Arbeitswelt und Alltag.
Weiterführende Aufgaben
- Diskutiert einen Fall: Ein Verein schließt eine Gruppe aus. Wo verläuft die Grenze zwischen Vereinsfreiheit und Diskriminierungsverbot?