Shakespeare & Drama
Literature
Klasse 9, 10
- Warum liest man einen Autor aus dem Jahr 1600 noch heute?
- Was ist an Shakespeares Sprache anders?
- Wie liest man ein Drama?
Themen in diesem Bereich
Schlau Fassung
Shakespeare & Drama
- William Shakespeare (1564–1616) schrieb rund 38 Stücke und 154 Sonette – Tragödien, Komödien und Historien. Er ist der meistgespielte Dramatiker der Welt.
- Ein Drama liest man anders als eine Erzählung: Es gibt keinen Erzähler. Alles kommt aus dem, was die Figuren sagen und tun – dazu die Regieanweisungen (stage directions).
- Die Bauteile: act (Aufzug), scene (Auftritt), dialogue, monologue, soliloquy (die Figur spricht allein und denkt laut – das Fenster in ihr Inneres) und aside (beiseite gesprochen, nur für das Publikum).
- Warum er bleibt: Seine Themen sind nicht historisch – Macht, Eifersucht, Liebe, Schuld, Ehrgeiz. Und er prägte die englische Sprache wie kein anderer: break the ice, wild-goose chase, in a pickle stammen aus seinen Stücken.
- Für die Schule wird meist mit Auszügen und einer modernen Fassung gearbeitet – oder mit einer Verfilmung. Das ist kein Notbehelf: Ein Drama ist zum Spielen geschrieben, nicht zum stillen Lesen.
Aufgaben
- Was ist ein soliloquy?
Lösung
Eine Figur spricht allein auf der Bühne und denkt laut – der Zuschauer erfährt ihr Inneres. - Warum gibt es im Drama keinen Erzähler?
Lösung
Alles wird über Rede und Handlung der Figuren vermittelt. - Nenne eine Redewendung, die von Shakespeare stammt.
Lösung
break the ice (auch: wild-goose chase, in a pickle).
Weiterführende Aufgaben
- Vergleicht eine Szene im Original mit einer modernen Übersetzung. Was geht verloren, was wird klarer?