Schmelz- und Siedetemperatur

Stoffe & Eigenschaften Klasse 6, 7
  • Warum bleibt die Temperatur beim Schmelzen konstant?
  • Wozu dienen Schmelz- und Siedetemperatur?

Schlau Fassung

Schmelz- und Siedetemperatur

  • Die Schmelztemperatur ist die Temperatur, bei der ein Stoff vom festen in den flüssigen Zustand übergeht; die Siedetemperatur beim Übergang zum Gas.
  • Für einen reinen Stoff sind beide bei gegebenem Luftdruck fest – deshalb eignen sie sich als Nachweis und als Prüfung auf Reinheit.
  • Während des Übergangs bleibt die Temperatur konstant, obwohl weiter Wärme zugeführt wird. Diese Energie wird gebraucht, um die Anziehung zwischen den Teilchen zu überwinden.
  • In der Siedekurve sieht man deshalb waagerechte Abschnitte (Haltepunkte).
  • Gemische haben keinen festen Schmelzpunkt, sondern einen Bereich – ein Hinweis auf Verunreinigung.
  • Der Luftdruck zählt: Auf einem hohen Berg siedet Wasser schon bei etwa \(90\,^{\circ}\mathrm{C}\), im Schnellkochtopf erst über \(100\,^{\circ}\mathrm{C}\) – deshalb gart das Essen dort schneller.

Aufgaben

  1. Warum steigt die Temperatur beim Schmelzen nicht?
    LösungDie Energie wird zum Trennen der Teilchen gebraucht.
  2. Woran erkennt man ein Gemisch an der Schmelzkurve?
    LösungEs gibt keinen scharfen Haltepunkt, sondern einen Bereich.
  3. Warum kocht Wasser auf Bergen bei niedrigerer Temperatur?
    LösungDer Luftdruck ist geringer.

Weiterführende Aufgaben

  1. Nehmt die Erwärmungskurve von Eis über Wasser bis zum Sieden auf und beschriftet die Haltepunkte.

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