Hormone als Botenstoffe
Der Mensch
Klasse 8
- Wie kommt ein Hormon von seiner Drüse zum Zielorgan?
- Warum genügen von Hormonen winzige Mengen?
Schlau Fassung
Hormone als Botenstoffe
- Ein Hormon ist ein Stoff, den eine Drüse bildet und direkt ins Blut abgibt. Solche Drüsen heißen deshalb endokrin („nach innen abgebend“) – im Unterschied zu Schweiß- oder Speicheldrüsen, die nach außen abgeben.
- Der Weg: Bildung in der Drüse → Abgabe ins Blut → Transport durch den ganzen Körper → Bindung an den Rezeptor der Zielzelle → Änderung der Zellarbeit.
- Schlüssel und Schloss: Der Rezeptor passt nur zu einem bestimmten Hormon. Zellen ohne diesen Rezeptor spüren das Hormon nicht, obwohl es sie umspült.
- Sehr kleine Mengen genügen, weil ein einziges gebundenes Hormon in der Zelle eine ganze Kette von Reaktionen auslöst – das Signal wird verstärkt. Konzentrationen liegen oft im Bereich von Milliardstel Gramm pro Liter Blut.
- Abbau gehört dazu: Leber und Niere bauen Hormone ab. Ohne diesen Abbau würde ein Signal nie enden und die Steuerung wäre unmöglich.
Aufgaben
- Beschreibe den Weg eines Hormons in fünf Schritten.
Lösung
Bildung in der Drüse, Abgabe ins Blut, Transport, Bindung am Rezeptor der Zielzelle, Änderung der Zellarbeit. - Warum ist der Abbau von Hormonen genauso wichtig wie ihre Bildung?
Lösung
Ohne Abbau bliebe die Konzentration hoch und das Signal dauerhaft bestehen; der Wert ließe sich nicht mehr regeln. - Ein Medikament besetzt einen Rezeptor, ohne ihn auszulösen. Welche Folge hat das?
Lösung
Das körpereigene Hormon findet den Platz besetzt und kann nicht wirken – die Wirkung wird blockiert.
Weiterführende Aufgaben
- Sucht zu drei Hormonen heraus, welche Drüse sie bildet und welches Organ reagiert. Stellt die Paare als Zuordnungsspiel für die Klasse zusammen.