Die Hormondrüsen des Menschen
Der Mensch
Klasse 8
- Welche Drüsen bilden welche Hormone – und was steuern sie?
- Warum wird die Hirnanhangsdrüse oft „Dirigent“ genannt?
Schlau Fassung
Die Hormondrüsen des Menschen
- Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) – sitzt unter dem Zwischenhirn und steuert mit eigenen Hormonen andere Drüsen. Sie gibt unter anderem das Wachstumshormon ab. Weil sie andere Drüsen anweist, heißt sie übergeordnete Drüse.
- Schilddrüse – bildet Thyroxin und stellt damit das Tempo des Stoffwechsels ein. Sie braucht dafür Jod aus der Nahrung.
- Bauchspeicheldrüse – bildet Insulin und Glucagon und hält damit den Blutzucker in einem engen Bereich.
- Nebennieren – bilden Adrenalin (kurzfristige Stressreaktion: Puls und Blutdruck steigen) und Cortisol (längerfristige Anpassung).
- Keimdrüsen – Eierstöcke bilden Östrogen und Progesteron, Hoden bilden Testosteron. Sie steuern Pubertät und Fortpflanzung.
- Zwei Richtungen: Die Hypophyse schickt Befehle nach unten, die Zielhormone melden nach oben zurück. Steigt der Wert genug, wird der Befehl gedrosselt.
Aufgaben
- Ordne zu: Insulin, Thyroxin, Adrenalin, Testosteron – welche Drüse bildet sie?
Lösung
Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse, Nebenniere, Hoden. - Warum wirkt sich Jodmangel auf den ganzen Körper aus?
Lösung
Ohne Jod kann die Schilddrüse zu wenig Thyroxin bilden; der Stoffwechsel läuft in allen Organen langsamer. - Erkläre, warum eine Störung der Hirnanhangsdrüse mehrere Systeme gleichzeitig trifft.
Lösung
Sie steuert mehrere untergeordnete Drüsen; fällt ihr Signal aus, arbeiten alle diese Drüsen falsch.
Weiterführende Aufgaben
- Erstellt eine Übersichtstabelle: Drüse – Hormon – Zielorgan – Wirkung. Ergänzt eine Spalte „Was passiert bei Mangel?“.