Wärmekraftmaschinen

Wärmelehre Klasse 9, 10
  • Wie macht ein Motor aus Wärme Bewegung?
  • Warum kann keine Maschine Wärme vollständig in Arbeit umwandeln?
  • Wie arbeitet eine Wärmepumpe?

Schlau Fassung

Wärmekraftmaschinen

  • Wärmekraftmaschinen (Dampfmaschine, Otto- und Dieselmotor, Turbine) wandeln innere Energie teilweise in mechanische Arbeit um – heißes Gas dehnt sich aus und drückt auf Kolben oder Schaufeln.
  • Viertaktmotor: Ansaugen – Verdichten – Arbeiten (Zündung!) – Ausstoßen.
  • Grundprinzip: Es braucht immer ein Temperaturgefälle (heiß → kalt); ein Teil der Energie geht zwingend als Abwärme an die Umgebung. Wirkungsgrade: Ottomotor \(\approx 30\,\%\), Kraftwerk \(\approx 40\,\%\), E-Motor dagegen > \(90\,\%\).
  • Die Wärmepumpe kehrt den Prozess um: Mit Antriebsarbeit „pumpt“ sie Wärme von kalt (Außenluft, Erdreich) nach warm (Heizung) – aus 1 kWh Strom werden 3–5 kWh Heizwärme.

Aufgaben

  1. Ein Motor nimmt \(100\,\mathrm{kJ}\) Wärme auf und verrichtet \(32\,\mathrm{kJ}\) Arbeit. Berechne Wirkungsgrad und Abwärme.
    Lösung\(\eta = 32\,\%\); Abwärme \(68\,\mathrm{kJ}\).
  2. Ordne die vier Takte des Ottomotors den Vorgängen Energieumwandlung, Verdichtung, Gaswechsel zu.
    LösungAnsaugen/Ausstoßen: Gaswechsel; Verdichten: Arbeit wird am Gas verrichtet; Arbeitstakt: chemische → innere → mechanische Energie.
  3. Warum heißt es „Wärmepumpe“ – was wird gepumpt und wohin?
    LösungWärme wird entgegen ihrer natürlichen Flussrichtung vom kalten Außenbereich auf das wärmere Heizungsniveau „gehoben“ – dazu ist Arbeit nötig.

Weiterführende Aufgaben

  1. Vergleiche Heizsysteme (Gasheizung, Wärmepumpe, Elektro-Direktheizung) nach Energieeinsatz für 10 000 kWh Heizwärme pro Jahr.

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