Physik und Film
Übergreifend
Klasse 8, 9, 10
- Welche Filmszenen verletzen physikalische Gesetze?
- Warum hört man im Weltraum-Film Explosionen – und in echt nicht?
Schlau Fassung
Physik im Film – Fakten und Fehler
- Filme nehmen es mit der Physik oft nicht genau – wer die Gesetze kennt, erkennt die Tricks: Explosionsknall im Vakuum (Schall braucht ein Medium!), Funkenregen ohne Rückstoß bei Laserwaffen, Autos, die nach dem Sprung waagerecht weiterfliegen.
- Beliebte Prüf-Fragen: Stimmt die Fallzeit (\(s = \frac{1}{2} g t^2\))? Ist der Impuls erhalten (Person wird vom Schuss meterweit geschleudert – der Schütze aber nicht)? Ist die Energiequelle plausibel?
- Auch Filmtechnik ist Physik: Zeitlupe = hohe Bildrate, Greenscreen, Kamerafahrten für Scheinkräfte.
Aufgaben
- Im Film springt ein Held von einem 25-m-Gebäude und landet nach gefühlten 1,5 Sekunden. Prüfe nach.
Lösung
\(t = \sqrt{\frac{2s}{g}} = \sqrt{\frac{50}{9{,}81}} \approx 2{,}3\,\mathrm{s}\) – und die Landung mit ≈ 80 km/h wäre kaum zu überleben. - Warum ist die lautlose Explosion in „echten“ Weltraumszenen physikalisch korrekt?
Lösung
Im Vakuum gibt es keine Teilchen, die eine Schallwelle übertragen könnten.
Weiterführende Aufgaben
- Filmcheck: Wähle eine Actionszene, liste alle physikalischen Vorgänge auf und bewerte sie mit „korrekt / übertrieben / unmöglich“ – mit Begründung.