Osterexperiment
Übergreifend
Klasse 5, 6, 7, 8, 9, 10
- Wie erkennt man ein gekochtes Ei, ohne es zu öffnen?
- Wie lässt man ein Ei „schweben“?
Schlau Fassung
Experimente rund ums Ei
- Drehtest: Gekochte Eier kreiseln stabil, rohe eiern und stoppen schnell – das flüssige Innere dreht verzögert mit und bremst (Trägheit, Drehimpuls).
- Schwebendes Ei: In Salzwasser steigt die Dichte der Flüssigkeit über die des Eis – es schwimmt auf (ARCHIMEDES); mit Schichtung aus Salz- und Süßwasser „schwebt“ es in der Mitte.
- Ei in die Flasche: Brennendes Papier in die Flasche, gepelltes Ei auf die Öffnung – die abkühlende Luft zieht sich zusammen, der äußere Luftdruck drückt das Ei hinein (Gasgesetz!).
- Eierlauf-Physik: Die Kalkschale ist gewölbt – Gewölbe tragen enorme Druckkräfte: Ein Ei hält längs über 30 kg aus.
Aufgaben
- Erkläre den Drehtest mit dem Trägheitsprinzip.
Lösung
Beim rohen Ei bleibt das flüssige Innere wegen seiner Trägheit zunächst zurück und reibt an der Schale – die Drehung wird gebremst; stoppt man kurz, dreht das Innere sogar weiter. - Wie viel Salz braucht man ungefähr, damit ein Ei (\(\rho \approx 1{,}08\,\mathrm{\frac{g}{cm^3}}\)) in einem Liter Wasser schwimmt?
Lösung
Die Lösung muss dichter als das Ei werden: gut 100 g Salz pro Liter (≈ 3–4 Esslöffel) – ausprobieren!
Weiterführende Aufgaben
- Führe die Experimente zu Hause durch, dokumentiere sie mit Fotos und erkläre jede Beobachtung mit dem passenden physikalischen Gesetz.