Fair streiten

Ich und die Anderen Klasse 5, 6
  • Welche Regeln machen einen Streit fair?
  • Was ist unter der Gürtellinie?

Schlau Fassung

Fair streiten

  • Fair streiten heißt: um die Sache streiten, nicht gegen die Person. Beleidigungen entscheiden nichts – sie zeigen nur, dass die Argumente ausgegangen sind.
  • Fünf Regeln, die sich bewährt haben: 1. Beim Thema bleiben. 2. Ausreden lassen. 3. Keine Beleidigungen und keine alten Geschichten. 4. In Ich-Botschaften sprechen. 5. Keine Zuschauer, die anheizen.
  • Besonders unfair ist die Verallgemeinerung: „immer“ und „nie“ sind fast nie wahr und machen jede Klärung unmöglich.
  • Ebenso unfair: dritte Personen hineinziehen, Schwächen ausnutzen, die jemand im Vertrauen erzählt hat, oder mit dem Ende der Freundschaft drohen.
  • Und eine Regel, die selten genannt wird: aufhören dürfen. Wer sagt „Ich rede morgen weiter“, flieht nicht, sondern verhindert Sätze, die bleiben.

Aufgaben

  1. Nenne drei Regeln für faires Streiten.
    LösungZum Beispiel beim Thema bleiben, ausreden lassen, keine Beleidigungen.
  2. Warum sind „immer“ und „nie“ unfair?
    LösungSie sind fast nie wahr und machen Klärung unmöglich.
  3. Warum ist Vertagen kein Rückzug?
    LösungEs verhindert Sätze, die man nicht zurücknehmen kann.

Weiterführende Aufgaben

  1. Schreibt als Klasse fünf Streitregeln auf ein Plakat – und einigt euch, was passiert, wenn jemand sie bricht.

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