Chancengleichheit

Zusammenleben gestalten Klasse 9, 10
  • Haben alle Kinder dieselben Chancen?
  • Was müsste sich ändern?

Schlau Fassung

Chancengleichheit

  • Chancengleichheit heißt: Der Erfolg eines Menschen soll von seiner Anstrengung abhängen, nicht davon, in welche Familie er geboren wurde.
  • Untersuchungen zeigen für Deutschland immer wieder denselben Befund: Der Bildungserfolg hängt stark von der Herkunft ab – stärker als in vielen anderen Ländern.
  • Wirksam sind dabei Dinge, die nichts mit Begabung zu tun haben: Bücher zu Hause, ruhiger Arbeitsplatz, Nachhilfe, Sprache im Elternhaus, Kenntnis des Schulsystems, Erwartungen von Lehrkräften.
  • Zu unterscheiden ist formale Chancengleichheit (alle dürfen zur Schule) von tatsächlicher (alle können sie auch nutzen). Die erste ist erreicht, die zweite nicht.
  • Vorschläge dazu gibt es viele: Ganztag, kostenlose Förderung, kleinere Klassen, längeres gemeinsames Lernen, mehr Geld für Schulen in schwierigen Lagen. Über ihre Wirkung wird gestritten – über den Befund kaum.

Aufgaben

  1. Was bedeutet Chancengleichheit?
    LösungErfolg soll von der Anstrengung abhängen, nicht von der Herkunft.
  2. Nenne drei Faktoren, die nichts mit Begabung zu tun haben.
    LösungZum Beispiel Arbeitsplatz zu Hause, Nachhilfe, Kenntnis des Schulsystems.
  3. Was ist der Unterschied zwischen formaler und tatsächlicher Chancengleichheit?
    LösungAlle dürfen – gegenüber: alle können es auch nutzen.

Weiterführende Aufgaben

  1. Entwickelt drei Vorschläge, die an eurer Schule Chancen angleichen würden, und schätzt ihren Aufwand ein.

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