Beruf und Identität
Sinn und Lebensfragen
Klasse 9, 10
- Bin ich, was ich arbeite?
- Wonach wählt man einen Beruf?
Schlau Fassung
Beruf und Identität
- Die erste Frage an Fremde lautet fast immer: „Was machst du beruflich?“ Das zeigt, wie eng Arbeit und Person in unserer Gesellschaft verknüpft sind.
- Das hat gute Seiten: Arbeit gibt Struktur, Kontakt, Anerkennung und das Gefühl, gebraucht zu werden – nicht nur Geld. Das erklärt, warum Arbeitslosigkeit so belastet.
- Es hat auch Schattenseiten: Wer sich vollständig über den Beruf bestimmt, verliert bei Krankheit, Kündigung oder im Ruhestand mehr als eine Stelle.
- Bei der Wahl helfen drei Fragen: Was kann ich? (Fähigkeiten) Was mag ich? (Interessen) Was wird gebraucht? (Arbeitsmarkt). Ein Beruf, bei dem alle drei zutreffen, hält länger.
- Und eine nüchterne Einordnung, die oft fehlt: Der erste Beruf ist selten der letzte. Wichtiger als die perfekte Wahl ist, überhaupt anzufangen und unterwegs zu lernen.
Aufgaben
- Nenne drei Dinge, die Arbeit außer Geld gibt.
Lösung
Struktur, Kontakt, Anerkennung. - Welche drei Fragen helfen bei der Berufswahl?
Lösung
Was kann ich, was mag ich, was wird gebraucht? - Was ist die Schattenseite starker Berufsidentität?
Lösung
Bei Verlust der Stelle geht mehr verloren als die Arbeit.
Weiterführende Aufgaben
- Befragt drei Erwachsene nach ihrem Weg – und haltet fest, wie viele geradlinig verlaufen sind.