Was ist Absolutismus?

Mittelalter und frühe Neuzeit Klasse 7
  • Wie unterschied sich der absolute vom mittelalterlichen Herrscher?
  • Was ist aufgeklärter Absolutismus?

Schlau Fassung

Was ist Absolutismus?

  • Im Mittelalter war der König auf Lehnsleute und Stände angewiesen; ohne ihre Zustimmung gab es kein Heer und kein Geld.
  • Der absolute Herrscher hat dagegen eigene Beamte, eigene Steuern und ein eigenes Heer – er braucht die Stände nicht mehr.
  • Die Ständeversammlungen wurden deshalb selten oder gar nicht mehr einberufen. In Frankreich tagten die Generalstände zwischen 1614 und 1789 kein einziges Mal.
  • Im 18. Jahrhundert entstand der aufgeklärte Absolutismus: Der Herrscher versteht sich als „erster Diener des Staates“ (Friedrich II.) und reformiert Recht, Schule und Verwaltung – die Macht teilt er trotzdem nicht.
  • Deshalb bleibt die Grenze klar: Reformen von oben sind keine Mitbestimmung.

Aufgaben

  1. Worauf war ein mittelalterlicher König angewiesen?
    LösungAuf die Zustimmung von Lehnsleuten und Ständen.
  2. Wie nannte sich Friedrich II. selbst?
    LösungErster Diener des Staates.
  3. Warum ist aufgeklärter Absolutismus keine Demokratie?
    LösungDie Reformen kommen von oben; das Volk bestimmt nicht mit.

Weiterführende Aufgaben

  1. Sammelt Reformen Friedrichs II. und Josephs II. und beurteilt, wem sie nützten.

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