Merkantilismus

Mittelalter und frühe Neuzeit Klasse 7
  • Was ist Merkantilismus?
  • Warum wollte man mehr aus- als einführen?

Schlau Fassung

Merkantilismus

  • Der Merkantilismus war die Wirtschaftspolitik des Absolutismus. Ihr Ziel: möglichst viel Geld im Land – denn Geld bedeutete Heer und Macht.
  • Grundgedanke: Mehr ausführen als einführen. Fertigwaren sollten exportiert, Rohstoffe im Land verarbeitet werden.
  • Mittel: hohe Zölle auf Einfuhren, staatliche Manufakturen, Förderung von Handel und Verkehr, Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland.
  • Die Manufaktur ist die Vorstufe der Fabrik: viele Arbeiter unter einem Dach, arbeitsteilig, aber noch überwiegend von Hand.
  • Die Kolonien hatten dabei eine feste Rolle: Rohstoffe liefern und Fertigwaren abnehmen – ein Muster, das lange nachwirkte.

Aufgaben

  1. Was war das Ziel des Merkantilismus?
    LösungMöglichst viel Geld im eigenen Land zu halten.
  2. Nenne zwei Mittel dieser Politik.
    LösungZum Beispiel Schutzzölle und staatliche Manufakturen.
  3. Was ist eine Manufaktur?
    LösungEin Betrieb mit vielen Arbeitern und Arbeitsteilung, aber überwiegend Handarbeit.

Weiterführende Aufgaben

  1. Vergleicht Merkantilismus mit heutigen Zöllen und Handelsstreitigkeiten. Welche Argumente wiederholen sich?

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