Vom Handwerk zur Fabrik

Revolution und Industrialisierung Klasse 8
  • Worin unterscheidet sich Fabrikarbeit vom Handwerk?
  • Was bedeutete das für die Arbeitenden?

Schlau Fassung

Vom Handwerk zur Fabrik

  • Der Handwerker fertigte ein Werkstück von Anfang bis Ende, bestimmte sein Tempo selbst und kannte den Kunden.
  • In der Fabrik wird die Arbeit in kleine Schritte zerlegt (Arbeitsteilung). Jeder macht nur einen Handgriff – dafür sehr oft und sehr schnell.
  • Den Takt gibt die Maschine vor, nicht der Mensch. Pausen und Beginn regelt die Fabrikordnung, überwacht von Aufsehern.
  • Vorteil: Es entstehen viel mehr Waren zu niedrigeren Preisen. Nachteil: Die Arbeit ist eintönig, austauschbar und schlecht bezahlt.
  • Wer nur einen Handgriff beherrscht, ist leicht zu ersetzen. Das schwächte die Stellung der Arbeitenden – und war ein Grund, sich zu organisieren.

Aufgaben

  1. Was bedeutet Arbeitsteilung in der Fabrik?
    LösungDie Zerlegung der Herstellung in einzelne, einfache Schritte.
  2. Wer gibt das Arbeitstempo vor?
    LösungDie Maschine.
  3. Warum schwächte das die Stellung der Arbeitenden?
    LösungWer nur einen Handgriff beherrscht, ist leicht ersetzbar.

Weiterführende Aufgaben

  1. Simuliert in der Klasse eine Fertigung – einmal jeder allein, einmal arbeitsteilig – und vergleicht Menge und Erleben.

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