Arbeit in der Fabrik

Revolution und Industrialisierung Klasse 8
  • Wie sah der Alltag eines Fabrikarbeiters aus?
  • Wie wohnten die Arbeiterfamilien?

Schlau Fassung

Arbeit in der Fabrik

  • Üblich waren 12 bis 16 Stunden an sechs Tagen der Woche, mit kurzen Pausen und ohne Urlaub.
  • Die Bedingungen waren gefährlich: ungesicherte Maschinen, Staub, Lärm, Hitze. Unfälle waren häufig – eine Versicherung gab es zunächst nicht.
  • Der Lohn reichte oft nicht für eine Familie. Deshalb arbeiteten auch Frauen und Kinder mit – Frauen für deutlich weniger Geld bei gleicher Arbeit.
  • Gewohnt wurde eng: Mietskasernen, feuchte Kellerwohnungen, mehrere Familien in einem Raum, geteilte Betten (Schlafgänger).
  • Folgen waren Krankheiten wie Tuberkulose und Cholera und eine deutlich geringere Lebenserwartung als bei den Wohlhabenden.

Aufgaben

  1. Wie lang war ein üblicher Arbeitstag?
    LösungZwölf bis sechzehn Stunden.
  2. Warum arbeiteten Frauen und Kinder mit?
    LösungWeil der Lohn des Vaters nicht zum Leben reichte.
  3. Was war ein Schlafgänger?
    LösungJemand, der sich stundenweise ein Bett mietete.

Weiterführende Aufgaben

  1. Vergleicht eine Fabrikordnung des 19. Jahrhunderts mit dem heutigen Arbeitszeitgesetz.

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