Leben im Kloster

Mittelalter und frühe Neuzeit Klasse 6, 7
  • Wie war der Tagesablauf im Kloster?
  • Welche Bedeutung hatten Klöster für die Gesellschaft?

Schlau Fassung

Leben im Kloster

  • Mönche und Nonnen lebten nach einer Regel – am verbreitetsten die des heiligen Benedikt: „ora et labora“, bete und arbeite.
  • Der Tag war streng geteilt: sieben Gebetszeiten von der Frühmesse bis zur Nacht, dazwischen Arbeit in Feld, Werkstatt oder Schreibstube.
  • Sie legten drei Gelübde ab: Armut, Keuschheit, Gehorsam. Persönlicher Besitz war ausgeschlossen.
  • Klöster waren die Bildungszentren Europas: In der Schreibstube (Skriptorium) wurden Bücher abgeschrieben – ohne sie wäre ein großer Teil der antiken Literatur verloren.
  • Sie betrieben außerdem Landwirtschaft, Heilkunde und Gastwirtschaft: Krankenpflege, Armenspeisung und Herberge für Reisende.

Aufgaben

  1. Was bedeutet „ora et labora“?
    LösungBete und arbeite.
  2. Nenne die drei Gelübde.
    LösungArmut, Keuschheit, Gehorsam.
  3. Warum waren Klöster für die Wissenschaft wichtig?
    LösungSie schrieben Bücher ab und bewahrten so antikes Wissen.

Weiterführende Aufgaben

  1. Vergleicht den Tagesablauf eines Mönchs mit eurem Schultag – wie viel Zeit entfällt jeweils worauf?

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