Die Ständegesellschaft

Mittelalter und frühe Neuzeit Klasse 6, 7
  • Wie unterschieden sich die Stände?
  • Konnte man den Stand wechseln?

Schlau Fassung

Die Ständegesellschaft

  • Die Ordnung galt als gottgewollt: Jeder Stand hatte seine Aufgabe für das Ganze. Wer sie infrage stellte, stellte die Weltordnung infrage.
  • Klerus: Bischöfe, Priester, Mönche und Nonnen – beteten, lehrten, pflegten Kranke, verwalteten großen Grundbesitz.
  • Adel: König, Herzöge, Grafen, Ritter – schützten (und beherrschten) das Land, sprachen Recht, führten Krieg.
  • Bauern stellten über 90 % der Bevölkerung. Die meisten waren hörig: an den Hof gebunden, abgabepflichtig, zu Frondiensten verpflichtet.
  • Ein Wechsel war kaum möglich – am ehesten über die Kirche (ein begabter Bauernsohn konnte Mönch und Gelehrter werden) oder über die Stadt. Beides blieb die Ausnahme.

Aufgaben

  1. Warum galt die Ständeordnung als unveränderlich?
    LösungWeil sie als gottgewollt angesehen wurde.
  2. Wie viel Prozent waren Bauern?
    LösungÜber 90 %.
  3. Welche zwei Wege boten Aufstiegschancen?
    LösungKirche und Stadt.

Weiterführende Aufgaben

  1. Vergleicht die Ständegesellschaft mit heutigen Aufstiegschancen: Was entscheidet heute über den Lebensweg?

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