Jugend im Nationalsozialismus

Das 20. Jahrhundert Klasse 9
  • Wie wurden Kinder und Jugendliche erfasst?
  • Gab es Jugendliche, die nicht mitmachten?

Schlau Fassung

Jugend im Nationalsozialismus

  • Ab 1936 war die Mitgliedschaft in der Hitlerjugend (HJ) und im Bund Deutscher Mädel (BDM) faktisch verpflichtend; andere Jugendverbände wurden verboten.
  • Erziehungsziel war Gehorsam, Härte und Kampfbereitschaft – „flink wie Windhunde, zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl“. Mädchen wurden vor allem auf Mutterschaft und Haushalt vorbereitet.
  • Die Schule wurde umgebaut: neue Fächer wie „Rassenkunde“, gefälschte Inhalte in Biologie und Geschichte, Ausschluss jüdischer Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler.
  • Attraktiv war das Angebot durchaus: Zeltlager, Sport, Fahrten, Uniform, Verantwortung. Genau darin lag die Wirkung.
  • Es gab Jugendliche, die sich entzogen: die Edelweißpiraten (auch in Köln und im Ruhrgebiet), die Swing-Jugend und die Studenten der Weißen Rose. Manche bezahlten es mit dem Leben.

Aufgaben

  1. Wie hießen die beiden Jugendorganisationen?
    LösungHitlerjugend und Bund Deutscher Mädel.
  2. Wie veränderte sich die Schule?
    LösungNeue ideologische Fächer, gefälschte Inhalte, Ausschluss jüdischer Menschen.
  3. Nenne zwei Gruppen jugendlichen Widerstands.
    LösungEdelweißpiraten und Weiße Rose (auch Swing-Jugend).

Weiterführende Aufgaben

  1. Recherchiert die Edelweißpiraten in eurer Region und stellt eine Person und ihre Geschichte vor.

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