Die Machtübernahme 1933
Das 20. Jahrhundert
Klasse 9
- Wie wurde die Demokratie beseitigt?
- Was war das Ermächtigungsgesetz?
Schlau Fassung
Die Machtübernahme 1933
- Nach dem Reichstagsbrand vom 27. Februar 1933 wurden mit der „Reichstagsbrandverordnung“ die Grundrechte außer Kraft gesetzt: Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit, Briefgeheimnis, Schutz vor willkürlicher Verhaftung.
- Tausende Gegner – vor allem Kommunisten und Sozialdemokraten – wurden sofort verhaftet.
- Am 23. März 1933 beschloss der Reichstag das Ermächtigungsgesetz: Die Regierung durfte Gesetze ohne Parlament erlassen. Nur die SPD stimmte dagegen; die KPD-Abgeordneten waren bereits verhaftet oder geflohen.
- Es folgte die Gleichschaltung: Verbot der Parteien und Gewerkschaften, Absetzung der Länderregierungen, Kontrolle von Presse, Justiz, Verbänden und Vereinen.
- Nach Hindenburgs Tod 1934 vereinigte Hitler die Ämter von Kanzler und Präsident; die Reichswehr schwor einen persönlichen Eid auf ihn.
Aufgaben
- Was bewirkte die Reichstagsbrandverordnung?
Lösung
Sie setzte die Grundrechte außer Kraft. - Was erlaubte das Ermächtigungsgesetz?
Lösung
Der Regierung, Gesetze ohne den Reichstag zu erlassen. - Was bedeutet Gleichschaltung?
Lösung
Alle Bereiche von Staat und Gesellschaft wurden der Partei unterstellt.
Weiterführende Aufgaben
- Lest Otto Wels’ Rede gegen das Ermächtigungsgesetz und arbeitet heraus, welchen Mut sie erforderte.