Ghettos und Deportationen

Das 20. Jahrhundert Klasse 9
  • Was waren die Ghettos?
  • Wie liefen die Deportationen ab?

Schlau Fassung

Ghettos und Deportationen

  • Nach dem Überfall auf Polen 1939 wurden Jüdinnen und Juden in abgesperrte Stadtviertel gezwungen – Ghettos, etwa in Warschau, Łódź und Krakau.
  • Dort herrschten Enge, Hunger und Krankheit. Zehntausende starben allein an den Lebensbedingungen.
  • Ab 1941 begannen die Deportationen in die Vernichtungslager. Die Menschen mussten sich an Sammelstellen einfinden; die Reichsbahn stellte Züge in Rechnung.
  • Auf der Wannseekonferenz im Januar 1942 stimmten hohe Beamte die Zusammenarbeit der Behörden bei der Ermordung ab. Der Beschluss zum Mord war zu diesem Zeitpunkt bereits gefallen.
  • Auch in den Ghettos gab es Widerstand: Der Aufstand im Warschauer Ghetto 1943 dauerte Wochen – gegen jede Aussicht auf Erfolg.

Aufgaben

  1. Was war ein Ghetto?
    LösungEin abgesperrtes Stadtviertel, in das Menschen zwangsweise eingewiesen wurden.
  2. Was geschah auf der Wannseekonferenz?
    LösungBehörden stimmten die Organisation des Völkermords ab.
  3. Nenne ein Beispiel für Widerstand.
    LösungDen Aufstand im Warschauer Ghetto 1943.

Weiterführende Aufgaben

  1. Recherchiert, von welchem Bahnhof in eurer Region Deportationszüge abfuhren.

Verwandte Themen