Richtig zitieren
Sprache und Grammatik
Klasse 9, 10
- Wie baut man ein Zitat in einen eigenen Satz ein?
- Warum muss man Quellen angeben?
Schlau Fassung
Richtig zitieren
- Ein Zitat gibt fremde Worte wörtlich wieder – in Anführungszeichen und unverändert, samt Fehlern.
- Es wird in den eigenen Satz eingebaut: „Der Erzähler beschreibt ihn als ‚einen müden alten Mann‘ (Z. 14).“
- Auslassungen markiert man mit drei Punkten in eckigen Klammern […], eigene Ergänzungen ebenfalls in eckigen Klammern.
- Bei Texten in der Schule gibt man die Zeile an (Z. 14) oder die Seite (S. 23), bei Büchern zusätzlich Autor und Titel.
- Warum die Quelle Pflicht ist: Ohne sie behauptet man, ein fremder Gedanke sei der eigene. Das ist Täuschung – in der Schule wie in Studium und Beruf.
- Wer sinngemäß wiedergibt (Paraphrase), setzt keine Anführungszeichen, muss die Quelle aber trotzdem nennen.
Aufgaben
- Baue das Zitat in einen eigenen Satz ein: „es war ein kalter Morgen“ (Z. 3).
Lösung
Z. B.: Die Erzählung beginnt mit der Feststellung, „es war ein kalter Morgen“ (Z. 3). - Kürze das Zitat richtig: „Der alte, müde und offensichtlich kranke Mann ging“ – nur Anfang und Ende.
Lösung
„Der alte […] Mann ging“. - Was ist der Unterschied zwischen Zitat und Paraphrase?
Lösung
Wörtlich mit Anführungszeichen gegen sinngemäß ohne – die Quellenangabe braucht es in beiden Fällen.
Weiterführende Aufgaben
- Suche in einem Sachbuch drei Zitate und schreibe zu jedem einen eigenen Satz, in dem es sinnvoll eingebaut ist.