Direkte und indirekte Rede

Sprache und Grammatik Klasse 6, 8
  • Wann nimmt man wörtliche Rede, wann indirekte?
  • Was leistet die wörtliche Rede in einer Erzählung?

Schlau Fassung

Direkte und indirekte Rede

  • Die direkte (wörtliche) Rede gibt genau wieder, was jemand gesagt hat. Sie steht in Anführungszeichen und macht einen Text lebendig – in Erzählungen, Dialogen und Interviews.
  • Die indirekte Rede fasst zusammen und schafft Abstand. Sie passt in Berichte, Referate und Nachrichten.
  • Ein Redebegleitsatz („sagte er“, „fragte sie leise“) nennt Sprecher und oft auch die Art des Sprechens. Er kann vorn, in der Mitte oder hinten stehen.
  • Abwechslung bei den Verben des Sagens macht Dialoge besser: fragen, flüstern, rufen, erwidern, murmeln – statt fünfmal „sagte“.
  • In einer Erzählung bringt wörtliche Rede die Figuren zum Sprechen; zu viel davon lässt den Text zerfallen. Eine Mischung wirkt am besten.
  • Bei Zitaten in Sachtexten gilt: wörtlich nur, wenn die genaue Formulierung wichtig ist – sonst zusammenfassen.

Aufgaben

  1. Wandle um: Tim sagte: „Ich habe das Buch gelesen.“
    LösungTim sagte, er habe das Buch gelesen.
  2. Ersetze „sagte“ dreimal durch treffendere Verben.
    LösungZ. B. flüsterte, rief, erwiderte.
  3. Welche Form passt in einen Zeitungsbericht über eine Rede?
    LösungÜberwiegend indirekte Rede, mit einzelnen wörtlichen Zitaten an wichtigen Stellen.

Weiterführende Aufgaben

  1. Schreibe einen Dialog zwischen zwei Figuren und danach denselben Inhalt als Bericht. Was geht verloren, was gewinnt man?

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