Fest, flüssig und gasförmig

Stoffe & Eigenschaften Klasse 6
  • Woran erkennt man den Zustand?
  • Warum hat Wasser eine Besonderheit?

Zum Ausprobieren: Aggregatszustände: Grundbegriffe

Erhöhen Sie die Temperatur und sehen Sie zu, wie der Feststoff schmilzt und verdampft.

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Simulation von PhET Interactive Simulations, University of Colorado Boulder, lizenziert unter CC BY 4.0 (https://phet.colorado.edu)

Schlau Fassung

Die drei Zustände

  • Fest: eigene Form, eigenes Volumen, kaum zusammendrückbar. Die Teilchen sind regelmäßig angeordnet – bei Salzen als Kristallgitter.
  • Flüssig: eigenes Volumen, keine eigene Form. Deshalb bildet eine Flüssigkeit immer eine waagerechte Oberfläche.
  • Gasförmig: weder Form noch Volumen. Ein Gas verteilt sich von selbst im ganzen Raum.
  • Zimmertemperatur als Bezug: Bei \(20\,^{\circ}\mathrm{C}\) ist Eisen fest, Wasser flüssig, Sauerstoff gasförmig – Quecksilber dagegen ist ein flüssiges Metall.
  • Die Anomalie des Wassers: Eis hat eine geringere Dichte als flüssiges Wasser und schwimmt deshalb. Bei fast allen anderen Stoffen ist die feste Form dichter.
  • Ohne diese Ausnahme würden Seen von unten zufrieren und im Winter vollständig durchfrieren – Fische könnten dort nicht überleben.

Aufgaben

  1. Welcher Zustand hat weder eigene Form noch eigenes Volumen?
    LösungDer gasförmige.
  2. Nenne ein Metall, das bei Zimmertemperatur flüssig ist.
    LösungQuecksilber.
  3. Warum schwimmt Eis?
    LösungEs hat eine geringere Dichte als flüssiges Wasser.

Weiterführende Aufgaben

  1. Füllt eine Flasche randvoll mit Wasser, verschließt sie und legt sie ins Gefrierfach (im Beutel!). Was geschieht – und warum?

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