Das Teilchenmodell

Stoffe & Eigenschaften Klasse 6, 7
  • Was besagt das Teilchenmodell?
  • Wo stößt es an seine Grenzen?

Zum Ausprobieren: Aggregatszustände: Grundbegriffe

Erhöhen Sie die Temperatur und sehen Sie zu, wie der Feststoff schmilzt und verdampft.

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Simulation von PhET Interactive Simulations, University of Colorado Boulder, lizenziert unter CC BY 4.0 (https://phet.colorado.edu)

Schlau Fassung

Das Teilchenmodell

  • Kernaussagen: Alle Stoffe bestehen aus kleinsten Teilchen. Zwischen ihnen ist leerer Raum. Sie sind ständig in Bewegung. Je höher die Temperatur, desto schneller. Zwischen ihnen wirken Anziehungskräfte.
  • Damit erklärt man die Aggregatzustände, das Lösen, die Diffusion, das Verdunsten und die Ausdehnung bei Erwärmung.
  • Beispiel Volumenverlust: Mischt man 50 ml Wasser und 50 ml Ethanol, erhält man weniger als 100 ml – die kleineren Teilchen passen in die Lücken.
  • Ein Modell ist eine Vereinfachung. Es soll etwas erklären, nicht die Wirklichkeit abbilden.
  • Grenzen: Teilchen sind keine bunten Kugeln, sie haben keine Farbe und keinen Aggregatzustand. Ein einzelnes Wasserteilchen ist nicht „nass“.
  • Später wird das Modell verfeinert: aus Teilchen werden Atome, Ionen und Moleküle. Das ältere Modell wird dadurch nicht falsch, nur ungenauer.

Aufgaben

  1. Nenne drei Aussagen des Teilchenmodells.
    LösungKleinste Teilchen, Zwischenräume, ständige Bewegung.
  2. Warum ergeben 50 ml + 50 ml weniger als 100 ml?
    LösungKleinere Teilchen füllen die Zwischenräume.
  3. Warum ist ein einzelnes Teilchen nicht nass?
    LösungEigenschaften wie „nass“ entstehen erst durch viele Teilchen.

Weiterführende Aufgaben

  1. Führt den Mischversuch mit Wasser und Spiritus durch und messt genau nach.

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