Textilien in der Wohnung
Entwerfen und Gestalten
Klasse 8
- Welche Stoffe eignen sich wofür in der Wohnung?
- Warum ist Bettwäsche fast immer Baumwolle?
Schlau Fassung
Textilien in der Wohnung
- Welcher Stoff wohin gehört, entscheidet die Beanspruchung: Wie oft wird er gewaschen? Sitzt jemand darauf? Bekommt er Sonne? Berührt er die Haut?
- Bettwäsche und Handtücher sind meist Baumwolle: sie nimmt Feuchtigkeit auf, ist hautfreundlich und verträgt hohe Waschtemperaturen – der entscheidende Punkt aus hygienischer Sicht.
- Polsterstoffe brauchen Scheuerfestigkeit; gemessen wird sie in Scheuertouren. Deshalb sind sie dicht gewebt und oft mit Chemiefaser gemischt.
- Vorhänge brauchen Lichtechtheit und Fall. Dünne Stoffe streuen das Licht (Gardine), dichte dunkeln ab (Verdunkelungsstoff).
- Teppiche sind Flor auf Trägermaterial: Wolle ist strapazierfähig und schmutzabweisend, aber teuer; Chemiefaser ist günstiger und pflegeleichter.
- Pflegehinweise stehen auf dem Etikett und gelten hier genauso wie bei Kleidung. Wer sie liest, bevor er kauft, spart Ärger – ein „nur chemisch reinigen“ auf dem Sofakissen ist eine Fehlentscheidung.
Aufgaben
- Warum ist Baumwolle für Bettwäsche geeignet?
Lösung
Sie nimmt Feuchtigkeit auf, ist hautfreundlich und kochfest waschbar. - Welche Eigenschaft ist bei Polsterstoff entscheidend?
Lösung
Die Scheuerfestigkeit. - Was unterscheidet Gardine und Verdunkelungsstoff?
Lösung
Die Gardine streut Licht, der Verdunkelungsstoff hält es ab.
Weiterführende Aufgaben
- Sucht drei Pflegeetiketten von Heimtextilien und übersetzt die Symbole in eigene Worte.