Sticken & Applizieren
Material und Technik
Klasse 7
- Was ist Sticken?
- Warum sieht der Lehrplan es beim Thema Tattoo vor?
Themen in diesem Bereich
Schlau Fassung
Sticken & Applizieren
- Sticken heißt: mit Nadel und Faden ein Muster auf einen fertigen Stoff aufbringen. Der Stoff bleibt, was er ist – die Gestaltung liegt obenauf.
- In Jahrgang 7 ist das kein Zufall. Das Unterrichtsvorhaben „Das geht unter die Haut“ vergleicht die Tätowierung mit textilen Wegen, sich ein Zeichen zu geben: Sticken und Stoffmalerei sind die umkehrbare Alternative zur bleibenden Körperveränderung.
- Damit steht dahinter eine echte Frage des Fachs: Wie zeige ich, wer ich bin – und was davon soll für immer gelten?
- Gearbeitet wird meist mit Sticktwist (sechsfädig, teilbar), einer Sticknadel mit großem Öhr und einem Stickrahmen, der den Stoff spannt. Ohne Rahmen zieht sich die Stelle zusammen.
- Applizieren ist der zweite Weg: Ein Stoffstück wird auf einen anderen aufgenäht. Das geht schneller als Sticken und ergibt größere Flächen.
- Beide Techniken lassen sich verbinden – Applikation für die Fläche, Stickerei für die Linien und Einzelheiten.
Aufgaben
- Was ist der Unterschied zwischen Sticken und Weben?
Lösung
Beim Sticken wird ein Muster auf fertigen Stoff aufgebracht. - Warum wird Sticken mit dem Tattoo verglichen?
Lösung
Es ist eine umkehrbare Art, sich ein Zeichen zu geben. - Wozu dient der Stickrahmen?
Lösung
Er spannt den Stoff, damit er sich nicht zusammenzieht.
Weiterführende Aufgaben
- Entwerft ein Motiv, das für euch steht, und begründet, warum ihr es lieber auf Stoff als auf der Haut hättet – oder umgekehrt.