Fasern erkennen und prüfen

Material und Technik Klasse 7, 8
  • Wie erkennt man, woraus ein Stoff besteht?
  • Was zeigt die Brennprobe?

Schlau Fassung

Fasern erkennen und prüfen

  • Die einfachste Auskunft steht auf dem Pflegeetikett: Die Zusammensetzung muss in der EU angegeben werden, in Prozent und absteigend.
  • Ohne Etikett helfen Tast- und Sichtprobe: Baumwolle ist matt und weich, Leinen kühl mit unregelmäßigen Verdickungen, Wolle warm und gekräuselt, Polyester glatt und leicht rutschig.
  • Die Knitterprobe: Eine feste Faust um den Stoff, dann öffnen. Leinen und Baumwolle behalten Falten, Polyester fällt fast glatt.
  • Die Brennprobe ist eindeutig, aber nur eine Sache für die Lehrkraft: Pflanzenfasern riechen nach Papier und hinterlassen weiche Asche; Tierfasern riechen nach verbranntem Haar; Kunstfasern schmelzen zu einem harten Klümpchen und riechen chemisch.
  • Zum Beurteilen eines Stoffes gehört noch mehr als die Faser: Gewicht, Fall (wie er sich legt), Dehnbarkeit und Durchsichtigkeit. Diese Merkmale entscheiden, ob er zum Vorhaben passt.

Aufgaben

  1. Was muss in der EU auf dem Etikett stehen?
    LösungDie Faserzusammensetzung in Prozent.
  2. Was zeigt die Knitterprobe?
    LösungBaumwolle und Leinen behalten Falten, Polyester fällt glatt.
  3. Woran erkennt man Kunstfasern bei der Brennprobe?
    LösungSie schmelzen zu einem harten Klümpchen.

Weiterführende Aufgaben

  1. Legt eine Stoffsammlung mit acht Proben an: aufkleben, Faser bestimmen, Eigenschaften notieren.

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