Eine Ausstellung gestalten
Textilien in der Welt
Klasse 10
- Wie stellt man eigene Arbeiten aus?
- Was gehört außer den Werken dazu?
Schlau Fassung
Eine Ausstellung gestalten
- Eine Ausstellung ist mehr als aufgehängte Arbeiten. Sie ist eine Erzählung im Raum: Es gibt einen Anfang, einen Weg und ein Ende – und der Weg bestimmt, was zuerst gesehen wird.
- Am Anfang steht die Auswahl: Nicht alles, was entstanden ist, gehört an die Wand. Weniger, dafür gut gezeigt, wirkt stärker als alles nebeneinander.
- Dann die Hängung: gleiche Augenhöhe als Grundlinie, genug Abstand zwischen den Stücken, verwandte Arbeiten in Gruppen. Textiles darf hängen, fallen und sich bewegen – das ist sein Vorteil gegenüber dem Bild.
- Licht entscheidet mit: gleichmäßig, ohne harte Schlagschatten. Vorsicht bei starkem Sonnenlicht – Textilien bleichen aus, das gilt auch für die eigenen Stücke.
- Zu jedem Werk gehört ein Schild mit Titel, Namen, Klasse, Technik und Material – und ein kurzer Text am Eingang, der sagt, worum es geht. Ohne Beschriftung bleibt die Hälfte der Arbeit unsichtbar.
- Zum Schluss die Organisation: Termin, Einladung, Aufbau, Aufsicht, Abbau. Fotografiert die Arbeiten vor der Ausstellung – danach sind sie wieder verteilt, und was nicht dokumentiert ist, ist weg.
Aufgaben
- Warum zeigt man nicht alle Arbeiten?
Lösung
Eine Auswahl wirkt stärker als alles nebeneinander. - Was gehört auf ein Werkschild?
Lösung
Titel, Name, Klasse, Technik, Material. - Warum fotografiert man vor dem Abbau?
Lösung
Danach sind die Arbeiten verteilt – nur die Dokumentation bleibt.
Weiterführende Aufgaben
- Plant eine Ausstellung eurer Stücke: Auswahl, Reihenfolge im Raum, Beschriftung und Einladungstext.