Drucktechniken auf Stoff

Entwerfen und Gestalten Klasse 7, 8
  • Welche Drucktechniken gibt es für Stoff?
  • Wie druckt man ein Muster gleichmäßig?

Schlau Fassung

Drucktechniken auf Stoff

  • Stempeldruck: Der einfachste Weg. Stempel aus Moosgummi, Kartoffel, Korken oder geschnitztem Linol werden mit Stoffdruckfarbe eingefärbt und aufgedrückt.
  • Schablonendruck: Eine Schablone deckt ab, mit Schwamm oder Pinsel wird durch die Öffnung getupft – nicht gestrichen, sonst kriecht die Farbe unter den Rand.
  • Siebdruck: Farbe wird mit einem Rakel durch ein feines Gewebe gedrückt, dessen Nicht-Motiv-Bereiche verschlossen sind. So werden T-Shirts industriell bedruckt – gleichmäßig und in großer Zahl.
  • Transferdruck: Ein gedrucktes Motiv wird mit Hitze übertragen. Praktisch für Fotos, aber die Fläche liegt als Film auf dem Stoff und reißt mit der Zeit.
  • Für ein gleichmäßiges Ergebnis gilt bei allen Verfahren dasselbe: Der Stoff liegt glatt und fixiert, unter ihm eine Unterlage, die Farbmenge ist eher wenig, und die Stellen werden vorher angezeichnet statt geschätzt.
  • Am Ende steht wieder das Fixieren nach Anleitung – ohne diesen Schritt ist die Arbeit nicht waschbar.

Aufgaben

  1. Nenne drei Drucktechniken für Stoff.
    LösungStempeldruck, Schablonendruck, Siebdruck (auch Transferdruck).
  2. Warum wird beim Schablonendruck getupft?
    LösungBeim Streichen kriecht die Farbe unter den Rand.
  3. Was ist der Nachteil des Transferdrucks?
    LösungDer Film liegt auf und reißt mit der Zeit.

Weiterführende Aufgaben

  1. Entwerft einen Stempel, druckt damit ein Muster im Rapport und beurteilt die Gleichmäßigkeit.

Verwandte Themen