Selbstdarstellung im Netz

Wahrheit und Medien Klasse 7, 8
  • Wie viel von mir gehört ins Netz?
  • Was bleibt von dem, was ich poste?

Schlau Fassung

Selbstdarstellung im Netz

  • Ein Profil ist eine Auswahl: Man zeigt, was man zeigen will. Das ist legitim – problematisch wird es, wenn man das Bild für die Person hält, auch das eigene.
  • Zwei Dinge sind im Netz anders als im Klassenzimmer: Es ist dauerhaft, und es ist kopierbar. Was gelöscht wird, ist oft schon andernorts gespeichert.
  • Rechtlich hilfreich zu wissen: Es gibt das Recht am eigenen Bild. Fotos anderer dürfen nicht ohne Einwilligung veröffentlicht werden – auch nicht in einer Gruppe.
  • Daraus folgt eine einfache Regel für den Alltag: Erst fragen, dann posten – und bei sich selbst überlegen, ob man das Bild in fünf Jahren noch zeigen möchte.
  • Und eine Selbstbeobachtung, die zum Fach gehört: Wer für die Darstellung lebt, erlebt weniger. Ein Erlebnis, das nur stattfindet, um gezeigt zu werden, ist keines mehr.

Aufgaben

  1. Warum ist ein Profil kein Abbild der Person?
    LösungEs ist eine bewusste Auswahl.
  2. Was ist im Netz anders als im Alltag?
    LösungEs ist dauerhaft und kopierbar.
  3. Was besagt das Recht am eigenen Bild?
    LösungFotos anderer dürfen nicht ohne Einwilligung veröffentlicht werden.

Weiterführende Aufgaben

  1. Entwerft für eure Klasse fünf Regeln zum Umgang mit Fotos – und klärt, was bei Verstößen geschieht.

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