Nähe und Grenzen

Ich und die Anderen Klasse 5, 6
  • Wie viel Nähe tut gut?
  • Wie sage ich Nein, ohne jemanden zu verlieren?

Schlau Fassung

Nähe und Grenzen

  • Jeder Mensch hat eine Grenze: körperlich (wer mich berühren darf), räumlich (wie nah jemand kommen darf) und persönlich (was ich erzähle und was nicht).
  • Diese Grenzen sind verschieden und dürfen es sein. Wer sie bei anderen anerkennt, verlangt nicht, dass sie so verlaufen wie die eigenen.
  • Eine Grenze zu nennen ist keine Zurückweisung der Person. „Das möchte ich nicht“ heißt nicht „Ich mag dich nicht“ – dieser Unterschied muss oft ausdrücklich gesagt werden.
  • Nein sagen fällt leichter mit einer klaren, kurzen Formulierung. Eine Begründung ist erlaubt, aber nicht schuldig: Ein Nein braucht keine Erlaubnis.
  • Wenn jemand eine Grenze wiederholt übergeht, ist das kein Missverständnis mehr. Dann ist es richtig, Hilfe zu holen – bei Eltern, Lehrkräften oder Vertrauenspersonen in der Schule.

Aufgaben

  1. Nenne drei Arten von Grenzen.
    LösungKörperliche, räumliche und persönliche Grenzen.
  2. Warum ist ein Nein keine Zurückweisung der Person?
    LösungEs gilt der Handlung, nicht dem Menschen.
  3. Was tun, wenn eine Grenze immer wieder übergangen wird?
    LösungHilfe holen – bei Erwachsenen oder Vertrauenspersonen.

Weiterführende Aufgaben

  1. Übt in Rollenspielen ein freundliches, kurzes Nein für drei Situationen aus dem Schulalltag.

Verwandte Themen