Das Smartphone und ich
Mensch, Natur und Technik
Klasse 7, 8
- Benutze ich mein Handy oder benutzt es mich?
- Was kostet ständige Erreichbarkeit?
Schlau Fassung
Das Smartphone und ich
- Ein Smartphone ist ein außerordentlich nützliches Gerät. Es ist zugleich so gebaut, dass man es oft in die Hand nimmt – daran verdienen die Anbieter.
- Die Mittel sind bekannt: Benachrichtigungen, unendliches Scrollen, Zahlen (Likes, Serien, Streaks) und unregelmäßige Belohnung – dasselbe Prinzip, das Spielautomaten wirksam macht.
- Die Kosten sind messbar: Wer häufig unterbrochen wird, braucht länger und macht mehr Fehler. Schon ein sichtbares Handy auf dem Tisch senkt die Konzentration.
- Dazu kommt der Vergleich mit ausgewählten Ausschnitten fremder Leben und die Schwierigkeit, Langeweile auszuhalten – aus der viele gute Einfälle kommen.
- Was hilft, ist unspektakulär: Benachrichtigungen abschalten, feste handyfreie Zeiten, das Gerät beim Lernen in einen anderen Raum, Nutzungszeit ansehen.
- Die philosophische Pointe: Freiheit ist nicht, alles zu dürfen, sondern entscheiden zu können. Wer nicht bemerkt, dass er gerade wieder greift, entscheidet nicht.
Aufgaben
- Nenne drei Mittel, die zur häufigen Nutzung anregen.
Lösung
Zum Beispiel Benachrichtigungen, unendliches Scrollen, unregelmäßige Belohnung. - Was bewirkt schon ein sichtbares Handy auf dem Tisch?
Lösung
Es senkt die Konzentration. - Wie wird Freiheit hier verstanden?
Lösung
Nicht alles dürfen, sondern entscheiden können.
Weiterführende Aufgaben
- Schaltet für eine Woche alle nicht nötigen Benachrichtigungen ab und haltet fest, was sich ändert – auch, was schwerfällt.