Cybermobbing

Ich und die Anderen Klasse 6, 7, 8
  • Was macht Mobbing im Netz besonders schlimm?
  • Was tun, wenn es passiert?

Schlau Fassung

Cybermobbing

  • Cybermobbing ist Mobbing über Handy und Internet. Vier Dinge machen es schwerer erträglich als das im Schulhof.
  • Erstens: kein Feierabend. Es endet nicht am Schultor, sondern läuft weiter, bis das Gerät ausgeht – und auch dann geht es weiter.
  • Zweitens: großes Publikum. Ein Bild kann in Stunden Hunderte erreichen. Drittens: es bleibt. Was im Netz war, taucht wieder auf. Viertens: Anonymität senkt die Hemmung – man sieht das Gesicht des anderen nicht.
  • Was hilft: nicht antworten, Beweise sichern (Bildschirmfotos mit Datum), melden und blockieren, Erwachsene einbeziehen. Bei Bedrohungen oder Bildern ist eine Anzeige möglich.
  • Rechtlich gilt: Fotos einer Person dürfen nicht ohne Einwilligung verbreitet werden (Recht am eigenen Bild). Beleidigung, Bedrohung und Nötigung sind auch im Netz strafbar – Strafmündigkeit beginnt mit 14.
  • Und für alle, die zuschauen: Weiterleiten ist Mitmachen. Ein Bild nicht zu teilen ist die einfachste Form, zu verteidigen.

Aufgaben

  1. Nenne zwei Gründe, warum Cybermobbing besonders belastet.
    LösungEs hört nie auf und erreicht ein großes Publikum (auch: es bleibt, Anonymität).
  2. Was sind die ersten Schritte für Betroffene?
    LösungNicht antworten, Beweise sichern, melden und blockieren, Erwachsene einbeziehen.
  3. Warum ist Weiterleiten nicht harmlos?
    LösungEs vergrößert das Publikum – Weiterleiten ist Mitmachen.

Weiterführende Aufgaben

  1. Erstellt eine Anleitung „Was tun bei Cybermobbing?“ in fünf Schritten für die Klassenpinnwand.

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